Die Technik gehört zum Schulalltag. Hier zum Beispiel in einer Technikstunde an der Realschule Altlünen. © Foto: Felix Püschner
Schule

Digitalisierung: Neue IT-Kräfte für die Schulen in Lünen bewilligt

Die technische Ausstattung und die Unterstützung an den Lüner Schulen ist immer wieder Thema. Um sich für die Zukunft zu rüsten, bewilligt die Stadt neue Stellen. Auch Corona spielt eine Rolle.

Spätestens seit der Corona-Krise gibt es immer mehr technische Geräte und Software in den Schulen. In einer Verwaltungsvorlage heißt es dazu: „Zum Ende des Schuljahres 2018/2019 waren an allen 21 Lüner Schulen rund 2000 digitale

Endgeräte im Einsatz.“ Mit der Umsetzung des Digitalpaktes steigt die Zahl weiter, prognostiziert auf 7000 Geräte. Neben Endgeräten wird auch die Anzahl der Präsentationsgeräte um das Dreifache steigen.

Wichtig dabei: Die angeschaffte Hardware muss auch betreut werden. Seit dem Schuljahr 2019/2020 wurde von der Stadt Lünen ein Ticketsystem eingeführt. Die Verwaltung rechnet damit, dass es in den nächsten Jahren pro Schuljahr rund 5000 Tickets geben wird, die bearbeitet werden müssen. Jedes Ticket steht dabei für Aufgaben oder Probleme, die es zu bearbeiten gilt. Um dem auch personell nachzukommen, hat die Stadt Lünen sich entschieden, fünf neue Stellen im Bereich der IT zu schaffen. Die neuen Stellen werden 305.200 Euro pro Jahr kosten.

Umstrukturierung geplant

Neben weiteren Stellen soll es aber auch Umstrukturierungen in der Arbeitsweise geben. Eine Optimierung der Softwareverteilung, eine Verbesserung des Services und ein „proaktives Wartungsmanagement, um absehbare Störungsbilder zu vermeiden“, sollen die Arbeit besser verteilen. Wie Stadtpressesprecher Benedikt Spangardt erklärt: „Zwei der fünf Stellen sind bereits besetzt, drei weitere geeignete Personen wurden ausgewählt und nehmen ihren Dienst am 1.3. bzw. am 1.4. auf.“

Neben dem eigenen technischen Support hat die Stadt Lünen auch externe Partner. Einer dieser Partner hat eine besonders lange Anfahrt. Messungen am Wlan wurden von einer Firma aus Leipzig durchgeführt. Benedikt Spangardt: „Es handelt sich um die Firma, die im Rahmen des Projektes Gute Schule 2020 für uns das schulische Wlan und die Firewall geliefert und aufgebaut hat. Die Firma hat den Zuschlag für diesen Auftrag im Rahmen einer entsprechenden Ausschreibung erhalten.“ Die Firma übernimmt bis 2021 auch die Betreuung der eingebauten Komponenten. 90 Prozent der Wartungen seien Fernwartungen.

Über die Autorin
Volontärin
Jahrgang 2000. Ist in Bergkamen aufgewachsen und nach Dortmund gekommen, um die große, weite Welt zu sehen. Überzeugte Europäerin mit einem Faible für Barockmusik, Politik und spannende Geschichten
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Nora Varga

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