Dank an Rainer Ashoff: Chef der Feuerwehr Lünen geht in den Ruhestand

Chef der Feuerwehr

Rainer Ashoff (60) ist brandgefährlich - von Berufs wegen. Löschen, retten, bergen - das war 42 Jahre lang sein tägliches Geschäft.Jetzt beginnt für den Feuerwehrchef ein neuer Lebensabschnitt.

Lünen

01.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (l.) bedankt sich bei Rainer Ashoff.

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (l.) bedankt sich bei Rainer Ashoff. © Stadt Lünen

Rainer Ashoff, Leiter der Feuerwehr, ist am Freitag (28. 8.) im Feuerwehrgerätehaus Wethmar in den Ruhestand gegangen. Bis zur Neubesetzung der Stelle übernimmt Ashoffs Stellvertreter Stefan Dörnbrack, die kommissarische Leitung der Feuerwehr Lünen.

1978 war er mit 18 Jahren in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten. 1980 ergriff er auch den Beruf des Feuerwehrmanns. Nach einer Karriere, in der er, wie er selbst sagte, „alle Verwendungen und Funktionen durchlaufen“ hat, war er 2015 als Nachfolger von Alfred Krömer Leiter der Feuerwehr Lünen geworden.

Dank an einen „verbindenden Lüner Bürger“

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns sagte: „Rainer Ashoff hinterlässt ein gut bestelltes Haus“. Er lobte Ashoff, der ein „guter Chef, ein angesehenes Mitglied unserer Stadtgesellschaft und ein verbindender Lüner Bürger“ sei.

Jetzt lesen

Stefan Dörnbrack, Ashoffs Stellvertreter, zollte seinem Chef großen Respekt. Lobende Worte fanden auch der Landtagsabgeordnete Rainer Schmeltzer, der stellvertretende Leiter des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung, Rüdiger Billeb sowie der Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr, Rüdiger Huld. Ashoff kündigte an, mehr Fahrrad fahren zu wollen – und sich weiter ehrenamtlich engagieren, etwa im Tierschutz. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Jörg Sommer verlieh Ashoff das Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Silber: keine Standardauszeichnung beim Eintritt in den Ruhestand, wie er versicherte, sondern eine für „hervorragende Leistungen im Feuerwehrwesen“.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt