Corona-Behandlungszentrum am St.-Marien-Hospital schließt am 5. Juni

Kassenärztliche Vereinigung

Zwei Monate lang war das Corona-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung in Lünen geöffnet. Nun schließt es wieder - aufgrund der aktuellen Entwicklung der Infizierten-Zahlen.

Lünen

04.06.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Corona-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe wird am 5. Juni wieder geschlossen.

Das Corona-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe wird am 5. Juni wieder geschlossen. © Goldstein

Am 7. April hatten die Mitarbeiter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ihre Arbeit im Corona-Behandlungszentrum am St.-Marien-Hospital aufgenommen. Nach zwei Monaten wird das Behandlungszentrum nun am Freitag, 5. Juni, wieder geschlossen.

Grund sind die aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens, wie die KVWL am Donnerstagnachmittag (4.6.) mitteilte. Untergebracht war das Behandlungszentrum in den Räumlichkeiten des ehemaligen Aktivums des Klinikums Lünen.

„Ich bedanke mich bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie allen weiteren Beteiligten für die gute Zusammenarbeit!“, sagt Dr. Prosper Rodewyk, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Dortmund.

Nun sei es an der Zeit, den regulären Praxisbetrieb – unter Beachtung der geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen – wieder aufzunehmen. „Wichtig ist, dass Patienten sich in den Praxen an die Abstandsregelungen halten und eine Mund-Nase-Schutzmaske tragen“, erklärt Dr. Rodewyk.

Außerdem sollen Patienten, die den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben oder Symptome einer Atemwegserkrankung zeigen, zuerst telefonisch ihren Arzt kontaktieren und das weitere Vorgehen abstimmen. Nur so könnten Infektionsketten in den Arztpraxen auch weiterhin verhindert werden.

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