Zeugenhinweis

Cannabisplantage in Lüner Kleingarten: Polizei nimmt Gartenbesitzer fest

In den Beeten einer Lüner Kleingartenanlage haben Zivilfahnder der Polizei eine Cannabisplantage entdeckt. Offenbar hatte der Besitzer sich nicht viel Mühe gegeben, die Pflanzen zu verstecken.
Zwei Meter hohe Cannabispflanzen (Symbolbild) hat ein 37-jähriger Lüner in seinem Kleingarten angebaut. © dpa

Zeugen hatten den entscheidenden Hinweis auf verbotene Gewächse in einem Lüner Kleingarten gegeben. Daraufhin haben sich Zivilbeamte der Polizei am Montag (4.10.) gegen 17.25 Uhr in der Kleingartenanlage am Schwansbeller Weg in Lünen umgeschaut. Es dauerte nicht lange und die Beamten konnten den passenden Garten ausfindig machen.

Und tatsächlich: Im Garten selbst stellten die Polizisten den typischen Cannabisgeruch fest. Offensichtlich gab sich der Besitzer der Gartenlaube nicht die größte Mühe, um die Cannabispflanzen zu verstecken. Denn insgesamt fanden sie acht Cannabispflanzen mit einer Höhe von etwa zwei Metern mitten im Garten.

Nochmals acht Cannabispflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien waren in einzelnen Töpfen eingepflanzt.

Cannabis in Gartenlaube getrocknet

Wie die Polizei am Dienstag (5.10.) berichtet, war durch die Glasscheibe der verschlossenen Gartenlaube ein Trocknungsnetz sichtbar, in dem Cannabispflanzenteile getrocknet wurden.

Noch während die Beamten im Garten waren, kam der Gartenbesitzer und anschließende Tatverdächtige dorthin. Der 37-jährige Lüner wollte keine Angaben zum Sachverhalt machen.

Die Polizeibeamten nahmen den Lüner vorläufig fest. Besondere Gründe für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen der illegalen Herstellung in nicht geringer Menge von Cannabis und Zubereitungen.

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.