Seit Mittwoch (10.2.) fahren die Busse wieder. Es gibt aber Probleme. © Goldstein
Schneechaos

Bus nach Rutschpartie quer auf der Fahrbahn in Lünen: Kreuzungen gesperrt

Ein querstehender Bus hat am Donnerstag (11.2.) auf der Kurt-Schumacher-Straße den Verkehr behindert. Die Linie R12 war beim Abbiegen vom ZOB weggerutscht. Nicht der einzige Fall in Lünen.

Für den Gelenkbus der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) ging am Donnerstag (11.2.) um 9 Uhr nichts mehr. Die Linie R12 Richtung Alstedde wollte vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) nach rechts Richtung Münsterstraße abbiegen, als das Fahrzeug mit der Mittelachse wegrutschte und quer auf dem Mittelstreifen der Kurt-Schumacher-Straße steckenblieb.

Weil auf der Hauptverkehrsader ein Chaos drohte, hat die Polizei die Autos bereits ab der Kreuzung Kamener Straße/ Viktoriastraße umgeleitet und ebenfalls vor der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Engelstraße. Wie Uwe Greif, Leiter des VKU-Fahrbetriebes Lünen, auf Anfrage der Redaktion mitteilt, seien alle Fahrgäste ausgestiegen. Der Bus war nicht voll besetzt.

Traktor zieht Bus vom Eis

Ein Trupp mit Schüppe und Salz hatte versucht, den Dreiachser wieder in die Spur zu bringen. Allerdings vergeblich. Währenddessen war ein weiterer Bus unterwegs, um das gestrandete Fahrzeug wegzuziehen. Zufällig, so Greif, sei ein Traktor vorbeigekommen, der mit einer Abschleppstange schnelle Hilfe leistete.

Der Bus rollte anschließend in die Werkstatt, es seien aber keine Schäden festgestellt worden. Nach knapp einer Stunde konnte die Polizei um 9.50 Uhr die Kurt-Schumacher-Straße wieder für den Verkehr freigeben.

Zehn gestrandete Busse am Mittwoch

Seit Mittwochmorgen (10.2.) sind die VKU-Busse in Lünen wieder unterwegs, allerdings mit erheblichen Problemen. Allein am Mittwoch hatten sich zehn von ihnen festgefahren oder hingen hinter querstehenden Lkw fest. Erhebliche Probleme bereitet das Anfahren der Bushaltestellen.

„Weil der Schnee von der Straße in den Randbereich geschoben wurde und sich dort türmt, kann es passieren, dass Busse dort nicht wieder wegkommen “, erklärt Greif. Dann rücken Teams mit Schüppe und Splitt aus. Sobald die Antriebsachse wieder packt, kann es weitergehen. Keine einfachen Zeiten für den Busbetrieb.

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Redaktion Lünen
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Magdalene Quiring-Lategahn

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