Die Dortmunder Politik ist sich nicht einig über den Einsatz von Schulterkameras für städtische Ordnungskräfte. © Archiv
Meinung

Bodycams für Lüner Ordnungskräfte sind eine gute Sache

Neben der Polizei sollen künftig auch Lüner Ordnungskräfte mit Schulterkameras ausgestattet werden. Dagegen gibt es nichts einzuwenden, meint unser Autor.

Für mich steht fest: Die Ausstattung von städtischen Ordnungskräften mit Bodycamps, so wie es bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen längst der Fall ist, macht Sinn.

Daran ändern auch Einwände von Kritikern nichts, wonach damit Persönlichkeitsrechte verletzt werden, die Privatsphäre eingeschränkt wird. Das ist doch Quatsch.

Das gilt im Übrigen auch für das vermeintliche Argument, Schulterkameras seien Sinnbild eines Überwachungsstaates.

Es geht doch nicht darum, uns beim Schlendern durch die Lüner Fußgängerzone, beim Warten vor der Eisdiele oder der Pommes-Bude aus Jux und Tollerei zu filmen.

Es geht vielmehr darum, den Ordnungskräften so wie schon den Polizeibeamten ein Instrument an die Hand zu geben, um im Bedarfsfall Missstände festzuhalten.

Daneben dienen die Kameras nicht nur dem Schutz von Ordnungskräften und Polizeibeamten bei der Gefahrenabwehr, die Aufnahmen können doch auch Betroffene von Sanktionen entlasten oder unangemessenes Verhalten von Ordnungskräften dokumentieren.

Außerdem laufen die Bodycams ja nicht ständig, sie dürfen nur anlassbezogen eingeschaltet werden. Und genau darauf kommt es an. Darin müssen die Ordnungskräfte vor der Einführung geschult werden.

Über den Autor
Redaktion Lünen
Jahrgang 1968, in Dortmund geboren, Diplom-Ökonom. Seit 1997 für Lensing Media unterwegs. Er mag es, den Dingen auf den Grund zu gehen.
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