Bewerbungsrunde um den Bildungsscheck 2020 geht in den Endspurt

Lensing Media Hilfswerk

Viele Themen und viele Aufgaben warten in der Coronakrise auf Schulen und Kitas. Für die Umsetzung kann ein Bildungsscheck des Lensing Media Hilfswerks die perfekte Lösung sein.

Lünen

, 05.05.2020, 13:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Gewinner des vergangenen Jahres:  (stehend v.l.): Henrike Weinert (Kelmschule), Margret Banken-Konrad, Frank Neveling, Matthias Flechtner (Leoschule), Wenke Kubitschek, Annette Müller, Sina Hüttemann (Kita St. Norbert) und Christine Altrock mit der künftigen Schulhündin Hilde.

Die Gewinner des vergangenen Jahres: (stehend v.l.): Henrike Weinert (Kelmschule), Margret Banken-Konrad, Frank Neveling, Matthias Flechtner (Leoschule), Wenke Kubitschek, Annette Müller, Sina Hüttemann (Kita St. Norbert) und Christine Altrock mit der künftigen Schulhündin Hilde. © Peter Fiedler (A)

Erneut unterstützt das Lensing Media Hilfswerk mit der Aktion „Bildungsscheck 2020“ lokale Bildungsprojekte mit bis zu 5.000 Euro. Aber die Zeit drängt. Fördervereine von Schulen und Kitas, die einen Bildungsscheck des Lensing Media Hilfswerks ergattern möchten, müssen sich schnell bewerben.

Bis Ende Mai sind Bewerbungen für Bildungsprojekte möglich. Der Bildungsscheck unterstützt ein Theaterprojekt ebenso wie eine Arbeitsgemeinschaft oder neue Bäume für den Garten in der entsprechenden Einrichtung. Die Kinder werden es den Verantwortlichen danken.

Das Lensing Media Hilfswerk
  • Das Lensing Media Hilfswerk bündelt das soziale Engagement des gesamten Medienunternehmens
  • Pro Jahr werden circa 70.000 Euro für Bildung gespendet
  • Wer das Hilfswerk unterstützen möchte, kann spenden: Lensing Media Hilfswerk gGmbH, Sparkasse Dortmund, IBAN DE64 4405 0199 0001 3187 56
  • Kontakt: hilfswerk@lensing-media.de
  • Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie unter lensingmedia.de/hilfswerk/bildungsscheck.

Die Coronakrise ist gerade für Familien eine große Belastung. Nach einer Entscheidung des NRW-Landeskabinetts wurde der Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Nordrhein-Westfalen im ganzen Land bereits am Montag, 16. März eingestellt. Bis heute können nur wenige Kinder und Jugendliche die Kita oder Schule besuchen.

Für innovative Ansätze ist in vielen Fällen kein Geld da

Das Land NRW hat zwar gerade den Härtefallfonds „Alle Kinder essen mit“ zunächst bis zum 31. Juli 2020 verlängert. Durch den Fonds werden Kinder und Jugendliche aus finanziell bedürftigen Familien, die an einer gemeinsamen Mittagsverpflegung in Schulen, Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflegestellen teilnehmen und keine Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten, unterstützt.

Mit dem "Bildungsscheck 2020" fördert das Lensing Media Hilfswerk Bildungsprojekte in der Region. Noch bis zum 31. Mai können sich Projekte in Lünen bewerben.

Mit dem "Bildungsscheck 2020" fördert das Lensing Media Hilfswerk Bildungsprojekte in der Region. Noch bis zum 31. Mai können sich Projekte in Lünen bewerben. © Lensing Media Hilfswerk

Aber es gibt viele andere Dinge, die nicht vom Land gefördert werden und für die auch die Städten und Gemeinden sowie die Träger von Kindergärten keine finanziellen Mittel haben. Hier kann das Lensing Media Hilfswerk helfen - wie übrigens auch bei der Umsetzung innovativer Ansätze in den vergangenen Jahren.

Einen Bildungsscheck über 2000 Euro hat das Lensing Media Hilfswerk 2019 dem Förderverein der Leoschule überreicht, um die Ausbildung der Königspudel-Dame „Hilde“ zu ermöglichen. Eine sehr zeitaufwendige Angelegenheit.

Kinder sollen lernen, digitale Medien kreativ zu nutzen

Einen gerade in diesen Zeiten sehr wichtigen Schritt konnte im vergangenen Jahr auch der zweite Sieger, die Kita St. Norbert, gehen. Der dortige Förderverein erhielt ebenfalls 2000 Euro, um ein großes Projekt im Bereich Medienkompetenz anzuschieben.

„Kinder sollen lernen, digitale Medien kreativ zu nutzen; die Teams im Familienzentrum mit den Kitas St. Norbert, St. Marien und St. Gottfried sollen mehr Medienkompetenz erwerben, um sie dann zu vermitteln“, so die Verantwortlichen bei der Scheckübergabe.

Etwa die Hälfte der Kinder wachsen bei nur einem Elternteil auf, 15 Prozent haben einen Migrationshintergrund, sechs einen erhöhten sonderpädagogischen Förderbedarf. Wie bereits 1000 andere Schulen bundesweit setzen die Verantwortlichen auf das ausgleichende Wesen eines Schulhundes.

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