Ausbau der B54: NRW-Verkehrsminister Wüst besucht Lünen

Verkehr in Lünen

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat am Montag die Baustelle an der B54 in Lünen besucht und sich über den Ausbau informiert. Der Minister betonte Vorteile des Ausbaus für Autofahrer und Anwohner.

Lünen

23.03.2021, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Verkehrsminister Hendrik Wüst (l.)besuchte am Montag die Baustelle an der B54 in Lünen. Zusammen mit Straßen.nrw-Direktorin Dr. Petra Beckefeld informierte sich vor Ort über den Ausbau der Bundesstraße.

Verkehrsminister Hendrik Wüst (l.)besuchte am Montag die Baustelle an der B54 in Lünen. Zusammen mit Straßen.nrw-Direktorin Dr. Petra Beckefeld informierte sich vor Ort über den Ausbau der Bundesstraße. © Simon Bierwald / Straßen.nrw

Hendrik Wüst, Verkehrsminister von NRW, hat am Montag (22.3.) Lünen besucht. Er begutachtete den Ausbau der Bundesstraße B54 in Lünen zusammen mit Straßen.nrw-Direktorin Petra Beckefeld.

„Gute Mobilität ist Standortfaktor und Lebensqualität. Mit dem vierstreifigen Ausbau der B54 bei Lünen investieren wir in die Leistungsfähigkeit unserer Infrastruktur. Ausweichverkehre raus aus den Ortsteilen, Lebensqualität rein. Das sorgt für bessere Luft und mehr Verkehrssicherheit.“, sagte der Verkehrsminister laut einer Pressemitteilung des Landesstraßenbaubetriebs.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär, ist überzeugt vom hohen Nutzen des Ausbaus für die Menschen und die Betriebe in der Region. „Die Bundesstraße B54 ist die wichtigste Zufahrtsstraße Lünens. Sie verbindet die Städte Lünen und Dortmund und dient dem überregionalen Verkehr als Zubringer zur A2“, erklärt Ferlemann.

Weniger Stau und bessere Anbindung

Auf knapp drei Kilometern wird die Bundesstraße in Lünen seit März 2021 auf zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung verbreitert. Auf dem Abschnitt zwischen B236 und Bahnlinie bildeten sich häufig Staus. Eine Belastung nicht nur für Pendler, sondern auch für Anwohner. Denn ortskundige Autofahrer wichen häufig über die Nebenstrecken in den umliegenden Ortteilen aus.

Auch Autofahrern aus Waltrop dient die B54 als Verbindung in den Nah- und Fernbereich. Laut Verkehrsprognose werden im Jahr 2030 mindestens 28.500 Fahrzeuge täglich über die B54 rollen – das sind mindestens 30 Prozent mehr als heute.

Mit Blick auf die regionale und überregionale Bedeutung der Strecke werden deshalb auch die B236 und L654 (Brambauerstraße) abschnittsweise erneuert. In den Ausbau der B54 einschließlich der Sanierung der B236 sowie der L654 werden insgesamt rund 16 Millionen Euro investiert. Der Ausbau soll 2024 abgeschlossen sein.

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Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe ins Ökosystem

„Doch Straßenbau bedeutet immer auch einen Eingriff ins Ökosystem“, sagt Dr. Petra Beckefeld. Als Ausgleich für die Erweiterung der Bundesstraße B54 schaffe Straßen.nrw deshalb neue Naturflächen.

Unter anderem entsteht auf einer Größe von 3.000 Quadratmetern ein neuer Laubwald mit heimischen Buchen und Eichen. Zudem erhält der Hönninghauser Bach ein naturnahes Bachbett mit Uferhochstauden und -gehölzen. Entlang der Strecke werden neue, dichte Gehölzhecken gepflanzt.

„Die Renaturierung hat bei Straßen.nrw grundsätzlich einen ebenso hohen Stellenwert wie die Baumaßnahmen selbst“, so Beckefeld mit Blick auf die geplanten Ausgleichsmaßnahmen.

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