Kolumne

Attacke auf E-Ladesäule: Vandalismus die Nächste

Wenn Türen am Bahnhof nicht sicher sind und Treppenhäuser zu Toiletten werden, darf auch mal eine E-Ladesäule dran glauben. Ist Vandalismus ein neuer Trend? Das fragt sich unser Autor.
Eine E-Ladesäule der Stadtwerk in Lünen wurde durch Unbekannte stark beschädigt. (Archivbild) © Niehaus

Vandalismus liegt in Lünen scheinbar im Trend. Dabei erwischt es nicht nur wiederholt eine Schiebetür am Hauptbahnhof oder das Treppenhaus im Parkhaus am Tobiaspark, in dem mancher gerne schonmal übel riechende „Geschenke“ hinterlässt. Jetzt war, Abwechslung muss schließlich sein, eine E-Ladesäule der Stadtwerke am Lüner Rathaus Ziel einer Attacke.

Ein Steckplatz ist derzeit defekt. Für die Ladesäule heißt das eigentlich: Totalschaden, eine neue Ladesäule muss her, die natürlich sehr teuer wäre. Zum Glück konnte in diesem Fall eine andere Lösung gefunden werden. Dass die eigens für den Schaden erst entwickelt werden musste, ist natürlich quasi eine eigenständige Geschichte. Immerhin: Die beliebteste Ladesäule in Lünen soll demnächst wieder voll funktionstüchtig sein.

Nicht jeder Trend ist übrigens auch einer, den man mitmachen muss. Egal wie frustrierend die Coronalage gerade ist, eine Steckdose kann nun wirklich nichts dafür. Oder hat sich etwa ein „E-Auto-Hasser“ daran vergangen? Das wird wohl unbekannt bleiben. Alle weiteren Infos haben wir hier aufgeschrieben:

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