Allegro in Brambauer eröffnet nach Corona-Pause mit eigenen Masken

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Das Warten hat nun auch in Brambauer ein Ende: Das Restaurant „Allegro“ öffnet wieder, natürlich mit Auflagen. Eine Künstlerin sorgte zum Auftakt mit einer besonderen Aktion für gute Laune.

Brambauer

, 17.05.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aufgrund der Corona-Pandemie ist unter anderem das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes Pflicht. Gäste können die Masken im Restaurant natürlich abnehmen - die Angestellten hingegen nicht.

Passend zur Wiedereröffnung des „Allegro“ in Brambauer hat deshalb die Hobbykünstlerin Evelyne Mnich, zugleich auch langjährige Kellnerin im Traditionsrestaurant, das Bewirtungs- und Küchenteam mit neuen Masken ausgestattet: Den schwarzen, luftdurchlässigen Baumwollstoff ziert ein weißer „Allegro“- Schriftzug.

Uhren auf Null gestellt

„Ich wollte meinen Kolleginnen und Kollegen zur Wiedereröffnung eine Freude machen“, sagte die gebürtige Oberschlesierin am Tag nach der Maskenübergabe an das Mitarbeiterteam um Restaurantchef Josef „Joschi“ Allegro. „Die Gäste sind von dieser Aktion begeistert“, sagt Juniorchef Björn Allegro, der sich natürlich über die „PR-Maßnahme“ seiner tatkräftigen Kellnerin freut.

Gleichwohl wurden auch im „Allegro“ nach der fast achtwöchigen Corona-Pause die Uhren auf null gestellt. „Wir hatten keine Einkünfte und mussten von unserem Ersparten leben. Jetzt geht es aber wieder bergauf“, ist Josef Allegro überzeugt. „Der erste Tag war durchaus vielversprechend. Zahlreiche Stammgäste konnten es kaum erwarten, dass bei uns endlich wieder die Jalousie hoch ging.“

Auch in Brambauer müssen sich die Gäste vorerst an einige Umstellungen gewöhnen. Am Eingangsbereich des Restaurants werden die Hände desinfiziert, wenn möglich soll auch ein kurzer Gang zur Toilette drin sein, um die Hände zu waschen - alles selbstverständlich mit Maske.

Fragebogen zur Speisekarte

Erhält der Gast samt seiner Begleitung einen Platz an einem der zehn möglichen Tische - früher waren es 18 Anlaufstellen -, bringt der Kellner nicht nur die Speisekarte sondern auch einen Fragebogen: Name, Vorname, Adresse mit Telefonnummer, Fragen nach Vorerkrankungen und nicht zu vergessen die Unterschrift. Alles gesetzlich vorgeschrieben, um später eine mögliche Infektionskette zu ergründen.

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Sicherheit und Schutz wird aber nicht nur von den Gästen gewünscht, auch das Küchenteam um Küchenchefin Pauli Allegro hält sich an sämtliche Hygienevorschriften. „Ich finde das Tragen von Masken eigentlich okay. Ohne wäre es selbstverständlich schöner. Aber anderseits kann ich sonst nicht arbeiten und meinen Beruf ausüben“, sagt Angestellte Bettina Beck, die zwischen Küchen-, Tresen- und Essbereich pendelt.

In der Küche sorgen Bernd Marsuk, Chefin Pauli Allegro und Andrey Cetinja (v.l.) für die Essenszubereitung unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen.

In der Küche sorgen Bernd Marsuk, Chefin Pauli Allegro und Andrey Cetinja (v.l.) für die Essenszubereitung unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen. © Blandowski

Außer dem obligatorischen Ruhetag am Mittwoch können Gäste täglich mittags von 12 bis 15 Uhr sowie abends von 17 bis 21 Uhr das Restaurant besuchen. Alle Speisen werden auch zum Mitnehmen angeboten. Die Kegelbahnen bleiben bis auf Weiteres gesperrt.

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