90 neue Rad-Plätze und ein Gebäude hinter Gittern

Station am Bahnhof wird erweitert

90 zusätzliche Abstellplätze für Fahrräder wird es im nächsten Jahr an der Radstation am Hauptbahnhof geben. Die schon lange geplante Erweiterung von 170 auf 260 Plätze steht kurz bevor. Noch 2016, kündigte Fachdezernent Thomas Berger an, sollen die Bauarbeiten beginnen.

LÜNEN

, 24.09.2016, 08:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
90 neue Rad-Plätze und ein Gebäude hinter Gittern

So sieht der Entwurf für das neue Gebäude der Radstation am Hauptbahnhof aus. Rechts einige der doppelstöckigen Abstellplätze für Fahrräder.

Architekt Björn Schreiter stellte am Donnerstag im Ausschuss für Stadtentwicklung seinen Entwurf vor. Die 90 neuen Plätze entstehen einmal durch neue doppelstöckige, überdachte Abstellanlagen. Aber auch, indem zusätzlich Platz geschaffen wird. Wo sich heute noch Werkstatt und Büro des Stationsbetreibers DasDies Service GmbH befinden, werden künftig Fahrräder geparkt. Werkstatt, Büro- und Personalräume befinden sich künftig unter dem Dach eines Neubaus vor der Radstation. Dafür entfallen sieben Auto-Parkplätze.

Gitter sollen vor Vandalismus schützen

Für den Neubau wählte Architekt Schreiter Holztafelbauweise. Die Holzfassade will er vor Vandalismus schützen, indem das Gebäude vergittert wird. Das Gitterrost „wirkt rustikal, schafft aber Transparenz und Spannung“, sagte Schreiter. Je nachdem, ob man frontal oder von der Seite auf das Gebäude blicke, ergäben sich ganz unterschiedliche Perspektiven. Bilder von Fahrrädern auf der Fassade sollen weitere optische Reize schaffen.

Paul Jahnke (CDU) regte zusätzlich eine Dachbegrünung an. „Das nehmen wir gerne auf“, sagte Schreiter.

Das Projekt im Überblick:
- Das Projekt ist mit Kosten in Höhe von circa 295.000 Euro kalkuliert.
- Einen Zuschuss in Höhe von 165.500 Euro erwartet die Stadt vom Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL), der den Schienen-Personen-Nahverkehr fördert.
- Klappt es mit dem Baubeginn noch in diesem Jahr, ist die Station voraussichtlich im Frühjahr 2017 fertig.

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