773 Lernanfänger angemeldet: Sieben Lüner Grundschulen müssen Kinder abweisen

Schuljahr 2020/2021

Die Zahl der i-Dötzchen für das Schuljahr 2020/21 in Lünen ist gestiegen. 773 Lernanfänger, 51 mehr als 2019/20, sind angemeldet worden. Fest steht: Sieben Schulen müssen Schüler abweisen.

Lünen

, 19.11.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
773 Lernanfänger angemeldet: Sieben Lüner Grundschulen müssen Kinder abweisen

51 Lernanfänger mehr als im vergangenen Jahr sind diesmal zur Grundschule angemeldet worden. Für die 773 I-Dötzchen sollen 33 Klassen gebildet werden. © picture alliance/dpa

Die Anmeldephase an den Lüner Grundschulen für das kommende Schuljahr 2020/2021 ist abgeschlossen. Insgesamt wurden 773 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Die Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: In der Anmeldephase für das Schuljahr 2019/2020 gab es 722 Anmeldungen, aus denen 31 Eingangsklassen gebildet wurden. Für das Schuljahr 2018/2019 wurden 736 Kinder angemeldet, wobei es 32 Eingangsklassen gab.

Grundschulen richten 33 Eingangsklassen ein

Wie die Stadt Lünen mitteilt, können nach derzeitigem Stand im kommenden Jahr 33 Eingangsklassen eingerichtet werden. Dazu müssen allerdings noch die endgültigen Anmeldezahlen abgewartet werden.

Denn obwohl die Schulverwaltung alle Eltern angeschrieben hat, deren Kinder im nächsten Jahr schulpflichtig werden, sind noch nicht alle Anmeldungen erfolgt. Dabei kann es laut der Schulverwaltung durchaus sein, dass darunter Kinder sind, die schon nicht mehr in Lünen wohnen, aber nicht abgemeldet wurden.

Anmeldezahlen noch nicht endgültig

Die Erfahrung zeige aber, dass noch weitere Anmeldungen erfolgen. Dazu kommen noch sogenannte Antragskinder, also Kinder, die vorzeitig eingeschult werden, obwohl sie noch nicht schulpflichtig sind. Man gehe daher davon aus, dass sich die Zahlen noch etwas erhöhen werden, hieß es am Montag (18.11.) aus der Schulverwaltung. Die Schulverwaltung wird auch alle Eltern erneut anschreiben, die ihre schulpflichtigen Kinder noch nicht angemeldet haben.

Sieben Grundschulen müssen abweisen

Einige Grundschulen werden nicht alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler annehmen können. Nach dem derzeitigen Stand sind das die Elisabethschule, die Gottfriedschule, die Kardinal-von-Galen-Schule, die Leoschule, die Overbergschule, die Schule am Lüserbach sowie die Schule auf dem Kelm.

Der Ausschuss für Bildung und Sport beschließt in seiner Sitzung im Februar die sogenannte Kommunale Klassenrichtzahl (KKR), die besagt, wie viele Eingangsklassen es geben wird und die Anzahl der Kinder in den Eingangsklassen benennt.

Erst nach diesem Beschluss können die Schulleitungen den Eltern verbindlich mitteilen, ob ihr Kind an der Wunschschule angenommen werden kann.

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