So könnte das Wohnquartier an der Preußenstraße aussehen. Im Hintergrund das Dienstleistungsgebäude mit der alten Zechen-Fassade. © Bauverein zu Lünen
Bauverein

Wohnprojekt an der Preußenstraße wartet auf den letzten Beschluss

Der Bauverein zu Lünen möchte an der Preußenstraße ein Stadtquartier mit 79 Wohnungen bauen. Was fehlt, ist ein Satzungsbeschluss des Rates. Sobald der vorliegt, könnte es schnell gehen.

Das Gelände ist im Grunde vorbereitet: Auf der Fläche des ehemaligen Stahlhandels Coers möchte der Bauverein zu Lünen 79 neue Wohnungen entstehen lassen. Außerdem soll es ein sogenanntes Dienstleistungsgebäude geben, in dem unter anderem die Verwaltung und eine Tagespflege einziehen könnten. Die Fassade dieses Gebäudes bildet das ehemalige Verwaltungsgebäude der Zeche Preußen I/II. Das Haus selbst ist nicht mehr zu retten, seine markante Außenwand zur Preußenstraße hin allerdings schon.

5,35 Euro pro Quadratmeter

Rund 23 Millionen Euro will der Bauverein hier investieren. Damit er das tun kann, muss der Stadtrat in seiner Sitzung am 25. Juni (17 Uhr, Hansesaal) grünes Licht geben, und zwar in Form eines Satzungsbeschlusses für den Bebauungsplan „Wohnquartier Preußenstraße“.

„Wenn dieser Beschluss vorliegt, könnten wir eigentlich direkt loslegen“, sagt Bauverein-Geschäftsführer Andreas Zaremba im Gespräch mit unserer Redaktion. Zwar habe es in jüngster Zeit einige Verzögerungen bei den Erschließungsarbeiten gegeben. Doch das sei nun abgeschlossen: „Die Bautrupps stehen Gewehr bei Fuß.“ Im Idealfall wird das Projekt in zweieinhalb Jahren fertiggestellt sein, so Zaremba weiter.

Ein Teil der neuen Wohnungen wird öffentlich gefördert, in der Vergangenheit sprach der Bauverein von Mieten um 5,35 Euro pro Quadratmeter, plus Nebenkosten.

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Redaktion Lünen
Journalist, Vater, Ehemann. Möglicherweise sogar in dieser Reihenfolge. Eigentlich Chefreporter für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen. Trotzdem behält er auch gerne das Geschehen hinter den jeweiligen Ortsausgangsschildern im Blick - falls der Wahnsinn doch mal um sich greifen sollte.
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Daniel Claeßen

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