Ein Leitungsleck hat in der Kirche St. Ludger (Archivbild) einen großen Wasserschaden angerichtet. Das wirkt sich auch auf Osterveranstaltungen aus. © Günther Goldstein
Leitungsleck

Wasserschaden in St. Ludger in Lünen: Nach fünf Wochen kein Land in Sicht

Seit ein Leitungsleck in der Kirche St. Ludger einen großen Wasserschaden verursacht hat, laufen die Trockengeräte. Das ist jetzt fünf Wochen her. Folgen hat das auch für die Ostermesse.

Bis zu 50 Zentimeter stand das Wasser im Keller der Kirche von St. Ludger. Eine Trinkwasserleitung hatte ein Leck. Das war Mitte Februar. Die Leitung ist zwar inzwischen repariert, doch trocken ist die Wand zwischen Sakristei und Kirche noch immer nicht. Eine Ostermesse im Kirchenschiff wird es daher nicht geben können. „Wir haben alle gebeten, sich auf die anderen Kirchen zu verteilen. Die Gemeinde zieht mit“, sagt Beate Galler, Verwaltungsreferentin der Großgemeinde St. Marien.

Wie hoch der Schaden ist, könne sie nicht sagen. Er liege aber im fünfstelligen Bereich. Seit fünf Wochen laufen permanent die Trockengeräte. Zurzeit werde die Farbe von der betroffenen Wand genommen. Das sei eine für Kirchenräume geeignete, die Kondenswasser nicht nach außen lasse. Jetzt sorge diese spezielle Farbe allerdings dafür, dass die Wand nicht abtrocknen könne. Löcher im Putz sollen den Prozess beschleunigen. „So richtig schön ist es noch nicht“, sagt Beate Galler.

Weil die Sakristei ebenfalls betroffen war, ist in der Küche eine Art Notsakristei eingerichtet worden. Hier sind jetzt auch die Priestergewänder. Da der Sicherungskasten ebenfalls unter Wasser war, muss die Elektrik erneuert werden.

Feuchtigkeit und fehlender Strom sind keine Voraussetzungen für eine Nutzung. „Wir müssen das Wasser aus der Wand bekommen“, sagt Beate Galler.

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Magdalene Quiring-Lategahn

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