Sarah Lückmann im Seepark Lünen auf ihrem Snowboard. © Lückmann
Am Horstmarer See

Snowboarden im Seepark – Lünerin nutzt den Schnee sportlich

Mit dem Snowboard am Horstmarer See: Eine Lünerin erzählt von ihren sportlichen Ideen und Hobbies. Und gibt Tipps, wie man gesund und körperlich fit durch die Corona-Krise kommen kann.

Weiße Pracht in Lünen: Das ist perfekt fürs Schneemannbauen, Schlittenfahren – und Snowboarden. Das dachte sich die Lünerin Sarah Lückmann, als am Sonntag (7.2.) eine ordentliche Schneedecke den Seepark in Lünen-Horstmar lag. „Diesen Winter war es bisher mit dem Snowboarden noch nichts und Winterberg war auch keine Option.“ Also stattdessen: Raus aus dem Haus und vor der Haustür bleiben, statt extra in die Berge zu reisen. Lückmanns Motto ist hierbei, die kleinen Dinge zu genießen und auszunutzen, welche Möglichkeiten sich bieten.

Und genau so war es mit der Idee, das Snowboard mit in den Seepark zu nehmen. „Ich dachte, ich bin die Einzige, die auf so eine Idee kommt, aber tatsächlich kam noch ein weiterer Snowboarder“, sagt Lückmann. Sobald wie möglich wolle man auch mal gemeinsam nach Winterberg fahren. So lange nutzt Lückmann das Wetter in Lünen aus.

Große Leidenschaft: Adrenalinkick Surfen

Doch die 30-jährige Lünerin ist nicht nur auf dem Snowboard sportlich unterwegs: Ihre große Leidenschaft ist das Surfen. „Ich hatte einfach Bock und habe damit angefangen.“ Seit sieben Jahren steht Lückmann nun schon auf dem Surfboard – und wünscht sich, sie hätte damit schon früher begonnen. Denn Surfen will gelernt sein: Bis man lernt, die Wellen zu lesen, dauere es Jahre. „Ich liebe es einfach, der nächsten Welle hinterherzujagen und diesen Adrenalinkick zu spüren“, sagt Lückmann.

Auch mit dem Skateboard ist Sarah Lückmann unterwegs. © Lückmann © Lückmann

Zum Surfen reist Lückmann gern an verschiedene Orte: In die Karibik zum Beispiel, aber auch nach Portugal zur World Surf League in Ericeira, nach Frankreich, auf die Kanaren – und nach Fuerteventura, wo sie zum ersten Mal das Surfen ausprobiert hat. „Meine Eltern leben inzwischen auf Fuerteventura und ich reise gern dorthin. Über Weihnachten war ich dort“, sagt sie. Die Reise zur Insel sei auch trotz Pandemie kein Problem gewesen, man müsse nur vor- und nachher einen Test machen und es gebe auf der Insel sehr klare Regeln.

Sportlich unterwegs – dann kam Corona

Corona machte der 30-Jährigen aber durchaus einen Strich durch die Rechnung. „2020 sollte es nach Panama und Bali gehen, das war aber aufgrund der Pandemie nicht möglich. Stattdessen war ich dann viel in Europa unterwegs, bin zum Beispiel mit dem Auto nach Frankreich gefahren.“ Aber auch wenn sie nicht verreist, ist Lückmann aktiv: Riversurfen in Langfeld, Wakeboarding, Skateboarding… „Mein persönlicher Ehrgeiz ist es, nie stehen zu bleiben.“

Sarah Lückmann am Strand – natürlich auch hier mit Maske. © Lückmann © Lückmann

Auch beruflich bekommt Lückmann die Konsequenzen der Krise zu spüren. „Ich habe gerade meinen Master in Medizinmanagement gemacht und bin auf Jobsuche, aber es ist aktuell sehr schwierig.“ Es seien zwar Stellen ausgeschrieben, aber es gebe keine Antworten auf die Bewerbungen. Das sei schon eine psychische Belastung: Zuhause sitzen und nicht viel mehr tun können, als Bewerbungen zu schreiben. Doch auch hier versucht Lückmann, so aktiv wie möglich zu bleiben: Sie gibt Online-Fitnesskurse für die Fitness Hall Lünen. Diese sind kostenlos und für alle Personen verfügbar. Anmelden kann man sich mit der Email-Adresse auf der Seite Lünen bleibt fit.

Sport für die psychische Gesundheit

Es sei vor allem in Corona-Zeiten wichtig, sich auch um sich selbst zu kümmern. „Sport hilft der körperlichen und seelischen Gesundheit“, sagt Lückmann. Und an einem Kurs teilzunehmen koste nicht viel Aufwand und jeder könne auch einfach einmal reinzuschnuppern. Ein weiterer Tipp: „Laufen gehen. Entweder alleine oder zu zweit, das darf man ja – aber man muss den inneren Schweinehund überwinden.“ Generell sei es wichtig, einfach vor die Tür zu gehen und die kleinen Dinge zu nutzen, die möglich sind.

Sarah Lückmann ist auch auf Instagram zu finden.

Über die Autorin
Volontärin
Obwohl nicht in Dortmund geboren, bin ich doch eng mit dieser Perle des Ruhrpotts verbunden. Eine Stadt durch die Augen eines Journalisten kennenzulernen, das fasziniert mich. Seit Oktober 2017 arbeite ich für die Ruhrnachrichten und bin seit April 2020 Volontärin.
Zur Autorenseite
Denise Felsch

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.