In den Räumen der Sparkasse Brambauer war die Anlaufstelle der Polizei untergebracht. Seit zehn Monaten ist sie nun geschlossen. © Marc Fröhling (Archiv)
Polizei in Brambauer

Polizei-Anlaufstelle in Brambauer: Öffnung nach Corona-Zwangspause

Um die Anlaufstelle der Polizei in Lünen-Brambauer gab es immer wieder Schließungsgerichte. Die zerstreut die Polizei allerdings und nennt eine Perspektive für die Öffnung.

Als vor zehn Jahren Überlegungen im Raum standen, die Polizeiwache in Brambauer zu schließen, liefen die Bürger Sturm. Die Polizeiwache wurde auch geschlossen. Allerdings gibt es Seither gab es in dem Raum neben der Sparkasse eine kleine Anlaufstelle. Seit dem 19. März 2020 ist diese jedoch geschlossen, weil dort die Einhaltung von Corona-Schutzmaßnahmen nicht möglich ist.

Inzwischen geht im Stadtteil Brambauer die Angst um, dass die Anlaufstelle dauerhaft geschlossen wird. Doch das, so betont Peter Bandermann, Sprecher der zuständigen Polizei Dortmund, sei nur ein Gerücht. „An der Faktenlage hat sich nichts geändert. Sobald es uns wieder möglich ist, freuen wir uns darauf, die Türen wieder öffnen zu können“, sagt Bandermann. Wieder möglich heißt, wenn die Lage nicht mehr so ist, dass die Räumlichkeiten als zu klein gelten, um die geltenden Auflagen zu erfüllen, Abstände also zum Beispiel nicht mehr nötig sind. Bandermann bittet inständig darum, dass die Schließungsgerüchte nicht weiter gestreut werden.

Feste Anlaufstelle der Polizei wird bleiben

„Die Polizei Dortmund hat ein ganz großes Interesse daran, in den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern treten zu können – nur in der Anlaufstelle ist das im Moment aufgrund der Pandemie nicht möglich. Andere Informationen sind einfach falsch.“

Polizei ist auch so vor Ort

Denn trotz geschlossener Anlaufstelle sucht die Polizei den direkten Kontakt zu den Bürgern. Montags und donnerstags gibt es auf dem Markt eine mobile Wache. Die Bezirksbeamten für Brambauer, die Polizeihauptkommissare Jörg Möllmann und Olaf Goldhagen, sind telefonisch unter (0231) 132 3158 erreichbar. Und für Notfälle gilt die 110.

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