Die Eröffnung der Außengastronomie in der Brambauer Traditionsgaststätte "Bürgerkrug" muss noch eine Weile verschoben werden. © Michael Blandowski
Lockerungen

Öffnung der Außengastro in Brambauer an Pfingsten fällt ins Wasser

Seit Monaten hoffen Wirte darauf, endlich wieder öffnen zu dürfen. Auf dem Papier ist das jetzt möglich, Biergärten in Brambauer blieben dennoch dicht. Gastronomen hoffen auf die nächsten Wochen.

Der Wettergott warf alle Planungen über den Haufen. Die mögliche und langersehnte Wiedereröffnung der Außengastronomie in Brambauer Restaurants und Gaststätten fiel am Samstag buchstäblich ins Wasser.

„Wir sind auf alles vorbereitet. Tische, Stühle, Bänke und Zelte stehen bei uns griffbereit in der Garage. Aber wer soll sich denn bei Regen in unseren neuen Außenbereich setzen. Also lagern all unsere Utensilien weiter an einem regensicheren und trockenen Ort“, so Renate Nioduschewski, Inhaberin der Gaststätte „Brambauer Hof“.

Gleichwohl kann es die Wirtin, die von ihrem Sohn Martin unterstützt wird, kaum erwarten, die Lokalität wieder zu öffnen.

Renate Nioduschewski und Sohn Martin vom „Brambauer Hof“ freuen sich darauf, endlich wieder Gäste begrüßen zu dürfen. Beim Regenwetter am Samstag blieb die Biergartenausstattung aber noch im Trockenen.
Renate Nioduschewski und Sohn Martin vom „Brambauer Hof“ freuen sich darauf, endlich wieder Gäste begrüßen zu dürfen. Beim Regenwetter am Samstag blieb die Biergartenausstattung aber noch im Trockenen. © Foto: Michael Blandowski © Foto: Michael Blandowski

Hoffen auf Öffnung im Innenbereich

Björn Allegro, Juniorchef vom Brambauer Restaurant „Allegro“, hat gar keine baulichen Optionen bezüglich einer Außengastronomieeröffnung.

Das
Das „Allegro“ hat keinen Außenbereich für Gäste. Juniorchef Björn Allegro hofft darauf, dass die Inzidenz möglichst bald auf unter 50 fällt. Dann dürfte er wieder öffnen. © Foto: Michael Blandowski © Foto: Michael Blandowski

„Sollen unsere Gäste auf den Parkplätzen beziehungsweise im Auto essen? Oder sollen wir unsere Parkflächen umbauen? Das kann es doch nicht sein. Unsere Gäste sollen bei uns im Innenbereich das leckere Essen genießen. Folglich sehnen wir uns als Familienbetrieb nach der Eröffnung der Innenbereichsgastronomie. Und das hoffentlich schon sehr bald“, so die Hoffnung des Restaurantbesitzers.

Circa einen halben Kilometer Luftlinie entfernt, in der Gaststätte „Bürgerkrug“ (Diebecker), stehen die fortschreitenden Bauarbeiten für die Biergartenerweiterung kurz vor dem Abschluss. Folgerichtig konnte am Samstag auch keine Außengastronomie starten.

Heinrich
Heinrich „Heiner“ Diebecker und Marlies Niemann haben den Biergarten im „Bürgerkrug“ ausgebaut. Die Öffnung muss aber noch eine Weile warten. © Foto: Michael Blandowski © Foto: Michael Blandowski

„Am kommenden Mittwoch haben wir die Bauabnahme für unseren neuen, vergrößerten Biergarten. Aufgrund der derzeitigen schlechten Wetterlage, mit viel Regen, kann ich mir eine Eröffnung unseres Außengeländes erst für Anfang Juni vorstellen“, sagte Küchenchefin Marlies Niemann, welche gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Heinrich „Heiner“ Diebecker das Zepter in den Händen hält.

„Macht wettertechnisch keinen Sinn“

Ebenfalls „Tote Hose“ herrschte auf der Außenterrasse der Pizzeria „Am Alten Kiosk“, auf dem Achenbachgelände.

„Ich plane, am nächsten Samstag mit der Außenbewirtung wieder zu starten. Heute, beziehungsweise an diesem Wochenende, macht es wettertechnisch wirklich keinen Sinn“, mein Remzi „Feyzi“ Özdemir.

Wie in allen Lokalitäten und Gaststätten müssen die Gäste ein negatives Testergebnis nachweisen, von Corona genesen sein oder über einen Impfausweis mit zwei Corona-Impfungen verfügen, um für die jeweiligen Außengastronomiebereiche Eintritt zu erhalten.

In der Pizzeria
In der Pizzeria „Am Alten Kiosk“ von Remzi Özdemir bleibt es weiterhin beim Abhol- und Lieferdienst. Am letzten Maiwochenende könnte sich das ändern. © Foto: Michael Blandowski © Foto: Michael Blandowski

„Ich warte mal ab, hoffe aber, dass unserer hoher Nachholbedarf an einkehrenden Gästen gestillt werden kann“, so der Hoffnungsgedanke von Özdemir, der damit sicherlich allen Gastronomen und Restaurantbesitzer aus der Seele spricht.

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Redaktion Lünen
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