Die Klinik am Park in Brambauer lässt ab Mittwoch (16. Juni ) wieder Patientenbesuche zu. © Klinikum Westfalen
Feuerwehr

Feueralarm in der Klinik am Park in Brambauer: Patienten evakuiert

Feueralarm im 3. Stock der Klinik am Park in Brambauer am späten Montagabend (12.7.). Patientinnen und Patienten der betroffenen Räume mussten evakuiert werden.

Gegen 22.08 Uhr am Montagabend (12.7.) löste eine Brandmeldeanlage in der Klinik am Park aus. Nach ersten Erkenntnissen habe ein technischer Defekt an einem mobilen Behandlungsgerät einen kleinen Brand auf einer Station im dritten Obergeschoss ausgelöst. Dies erklärten das Krankenhaus in einer Pressemitteilung und die Feuerwehr der Stadt Lünen auf Anfrage dieser Redaktion.

Ein Kooperationspartner der Klinik am Park hatte die betroffenen Räumlichkeiten angemietet. Das Unternehmen ZBI bietet dort Intensivpflege für Menschen mit außerklinischer Beatmung und Menschen mit schwersten neurologischen Schäden an. Am Dienstagvormittag war der Kooperationspartner telefonisch nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

60 Feuerwehrleute eilen zur Einsatzstelle

Nach dem Auslösen der Brandmeldeanlage bestätigte eine weitere Feuermeldung den Einsatzkräften einen Brand im Krankenhaus. Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr eilte deshalb auch die freiwillige Feuerwehr Brambauer sowie der Löschzug Mitte und Alstedde zum Einsatzort. „Insgesamt waren 60 Kräfte im Einsatz“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Vor Ort musste die Feuerwehr jedoch keine Brandbekämpfung mehr durchführen. „Ein Pfleger des Kooperationspartners hatte umgehend mit einem Handfeuerlöscher reagiert“, hieß es in der Pressemitteilung des Krankenhauses. Die Feuerwehr bestätigte, dass es zu keiner Rauchausbreitung gekommen sei.

Acht Menschen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes auf der betroffenen Station. Sicherheitshalber brachten Krankenhauspersonal und Einsatzkräfte die bettlägerigen Patientinnen und Patienten in einen anderen Gebäudeteil auf der gleichen Etage. Dies sei möglich gewesen, weil der Brandbereich durch Schutztüren von anderen Gebäudeteilen abgetrennt war, führte die Feuerwehr aus.

Verletzte gab es nicht. Ein Patient wurde aber vorübergehend auf die Intensivstation des Krankenhauses gebracht. Er konnte inzwischen wieder zurückverlegt werden, wie auch die anderen Betroffenen. Zudem seien drei ZBI-Mitarbeiter auf Rauchgasfolgen oder Schocksymptome untersucht worden, teilte die Klinik am Park mit.

Gegen Mitternacht rückten die Einsatzkräfte wieder ab. Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Entstandener Ruß und Löschschauen wurden am Dienstag noch beseitigt.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.