Vertreter vom DJK SuS Brambauer und der Brambauer Bogenschützenabteilung kamen am Samstagvormittag zusammen, um das im Umbau befindende Gelände zu besichtigen. © Blandowski
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Bogenschützen aus Brambauer finden neues Zuhause für Bogenschießanlage

Die Brambauer Bogenschützen standen ohne Trainingsstätte da. Dank eines „Retters in der Not“ haben die Schützen eine neue Fläche gefunden - und die Bauarbeiten vor Ort sind in vollem Gange.

Die Brambauer Bogenschützen, eine Unterabteilung des Schützenvereins Brambauer, standen vor einer ungewissen Zukunft. Eine plötzliche Kündigung sorgte für den drohenden Verlust des Trainingszentrums. Als „Retter in der Not“ sprang die DJK SuS Brambauer in die Bresche, um den Damen und Herren mit Pfeil und Bogen ein neues Zuhause zu geben.

Dieses befindet sich hinter dem DJK-Vereinsheim oberhalb des Lüntecs. Auf den beiden nicht mehr benutzten Tennisplätzen soll der Sport nach der Neugestaltung des Platzes fortgesetzt werden – nach dem Ende der Corona-Pandemie. Vorausgesetzt, die Rechtsabteilung der Stadt Lünen unterzeichnet den vorliegen Nutzungsänderungsvertrag mit der Umgestaltung zugunsten der Brambauer Bogenschützen.

Räumung bis Ende Januar

„Seit 2013 konnten wir das bisherige Grundstück der Firma Schneider & Ehret am Brambausch für unseren Trainingsbetrieb nutzen. Nach dem Tod des Firmeninhabers Walter Schneider bekamen wir in der Adventszeit die plötzliche Kündigung unseres Bogenschützenplatzes, da das Grundstück verkauft wurde. Inbegriffen war die Aufforderung, den Platz bis zum 31. Januar zu räumen“, sagt der Brambauer Schützenpräsident Martin Fleischmann mit Bedauern.

Vom bisherigen Trainingszentrum der Bogenschützen Brambauer ist nicht mehr viel zu sehen. © Foto: Michael Blandowski © Foto: Michael Blandowski

Die folgende Suche nach einem neuen Domizil stellte die Bogenschützen vor eine fast unlösbare Aufgabe. Hinzu kam in dieser Zeit der notwendige Rückbau des Trainingsplatzes, verbunden mit dem Abbruch der Aufbauten. Die intensive Suche nach einer neuen Trainingsstätte mündete letztendlich vor der eigenen Haustür. „Nach vielen Gesprächen mit der DJK SuS Brambauer hatten diese sich dann bereit erklärt, Abhilfe zu schaffen“, so Fleischmann. Bereits seit Wochen sind die Bogenschützen im Einsatz, um dem neuen Trainingszentrum das passende Antlitz zu verpassen. Die Rodung des Platzes sowie die Umbauarbeiten laufen auf Hochtouren.

Durchweg gelungene Sache

Vonseiten des DJK SuS Brambauer sprach der Vereinsvorsitzende Rainer Majewski von einer durchweg gelungenen Sache. „Eigentlich wollten wir auf dieser Fläche ein multifunktionales Gelände für jedermann errichten. Aber die Kosten von circa 200.000 Euro für das Projekt konnte der Verein nicht aus Eigenmitteln stemmen. Auch mögliche Fördergelder von nur 60 Prozent der Gesamtsumme änderten nichts an unserer Entscheidung“, so Rainer Majewski.

Gleichwohl unterstreicht der befreundete Verein die Wichtigkeit des Bogenschützensports. „Bogenschießen liegt uns am Herzen. Dieser Sport ist eine vernünftige Freizeitgestaltung für Jugendliche“, so die Ergänzung des stellvertretenden DJK-Vorsitzenden Hans-Peter Kaffka, der am Samstagvormittag (27.3.) an der Begehungsrunde mit Vertretern der Bogenschützen teilnahm.

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Redaktion Lünen
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