Preußenstraße

Alte Zechendirektion in Horstmar wird für Abriss vorbereitet

Es geht voran an der Preußenstraße: Für sein Wohnbauprojekt bereitet der Bauverein Lünen die alte Zechendirektion in Horstmar für den Abriss vor. Das Projekt ist knifflig.
Die alte Zechendirektion an der Preußenstraße wird für den Abriss vorbereitet. Die historische Fassade des Gebäudes bleibt erhalten. © Goldstein

Die Tage des Verwaltungsgebäudes der ehemaligen Zeche Preußen sind gezählt: Die Bagger sind bereits angerückt und bereiten den Bau für einen besonderen Abriss vor. Denn die Fassade zur Preußenstraße soll erhalten bleiben und wird anschließend in das neue Gebäude integriert, das der Bauverein an gleicher Stelle errichten möchte.

„Zu den Vorbereitungen gehört es, die Gebäudemauern einzuschneiden, damit eben die Außenmauer beim Abriss stehen bleibt“, sagt Andreas Zaremba vom Vorstand des Bauvereins. „Wir rechnen damit, dass der eigentliche Abriss dann in drei bis vier Wochen über die Bühne geht.“

Dienstleistungshaus und 79 neue Wohnungen

Anschließend muss die Fassade gestützt werden, ehe der Neubau sich anschließt. Anstelle der maroden Zechendirektion soll ein Dienstleistungshaus entstehen, in dem neben der Verwaltung des neuen „Wohnquartiers Preußenstraße“ auch ein Pflegedienst einziehen soll. In direkter Nachbarschaft entstehen auf dem Gelände des ehemaligen Stahlhandels Coers 79 neue Wohnungen, die zum Teil öffentlich gefördert sind. Der Bauverein rechnet mit Mieten in Höhe von 5,35 Euro pro Quadratmeter.

Nur wenige hundert Meter weiter entsteht ein weiteres Wohnquartier: Auf dem Gelände des ehemaligen Kleinbecker Paks plant die Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) Lünen die „Horstmarer Mitte“ mit 29 Wohneinheiten.

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