Nico Sonnen (l.) und Westfalia Wethmar starten gegen DJK TuS Körne in die neue Bezirksliga-Saison. © Timo Janisch
Fußball

Westfalia Wethmar trifft auf torgewaltigen Gegner – Team will auf sein Steckenpferd setzen

Für Westfalia Wethmar läuft der Start in die Bezirksliga-Saison besser als gedacht. Nun müssen sie aber gegen einen starken Gegner ran, der oben mitspielen will und bisher mit vielen Toren punktet.

Eigentlich hatte Westfalia Wethmar gar nicht mit diesem guten Start in die neue Bezirksliga-Saison gerechnet. Doch die Bilanz kann sich sehen lassen: Sechs Punkte aus drei Spielen, wobei ihnen der Sieg gegen Körne noch abgezogen werden könnte.

Trotzdem musste die Mannschaft nur eine Niederlage hinnehmen. Aus den Spielen will Wethmar nun den positiven Schwung für die nächste Partie gegen den TuS Hannibal mitnehmen. Doch der Gegner zeigte sich bisher ebenfalls sehr stark und ziemlich torgewaltig.

Trainer Steven Koch musste seine Viererkette zuletzt häufig umbauen.
Trainer Steven Koch musste seine Viererkette zuletzt häufig umbauen. © Timo Janisch © Timo Janisch

Ganze 15 Treffer hat das Dortmunder Team bei lediglich drei Spielen zu Buche stehen, acht Tore fielen alleine im Spiel gegen Schwerte. Für Nico Sonnen, der vergangene Woche zum zwischenzeitlichen 1:1 beim Geisecker SV getroffen hatte, ist das aber kein Grund zur Sorge. „Wir müssen uns da nicht verstecken, nur weil die Mannschaft bisher ziemlich hoch gewonnen hat“, erklärt er.

Westfalia Wethmar setzt auf starke Defensive

In der vergangenen Saison habe sein Team gegen den TuS Hannibal mit einem Unentschieden gezeigt, dass man es selbst auch drauf hat. Deswegen rechnet sich Sonnen gute Chancen für die Partie am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) aus.

Er gehe davon aus, dass es wieder ein kämpferisches Spiel wird, da der Gegner immer körperlich auf dem Platz auftrete. Die starke Offensive sei ebenfalls ein Eckpunkt, auf den sich die Mannschaft einstellen müsse, fügt Trainer Steven Koch hinzu.

Durch lange Bälle von außen will Westfalia Wethmar aber dagegen halten und aus einer defensiven Grundordnung verteidigen. „Das ist einfach unser Steckenpferd und hilft gerade gegen Mannschaften, die wirklich spielen wollen“, so Koch. Wenn seine Mannschaft dann nicht zu offen stehe, habe man gegen den TuS auf jeden Fall eine Chance.

Aufstellung könnte gegen TuS Hannibal besser sein

Personell sieht es allerdings derzeit nicht so aus, wie sich der Wethmarer Coach das eigentlich vorgestellt hatte. In keinem der bisherigen Spiele habe man durch Urlauber, Verletzte und berufliche Ausfälle mit der gleichen Viererkette anfangen können. „Es ist gut möglich, dass sich das Spiel am Wochenende deswegen umso schwieriger gestaltet.“

Daher gilt es bis zum Ende hochkonzentriert auf dem Platz zu stehen, damit es nicht wie im Spiel gegen den Geisecker SV noch in der Nachspielzeit zu einem Gegentor kommt. „Sowas kann eben passieren. Im Derby hat BW Alstedde beispielsweise das Gleiche erlebt“, fügt Nico Sonnen hinzu.

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.