Andre Schwedler, Coach vom VfL Brambauer, hofft im zweiten Ligaspiel auf einen Sieg. Doch das wird keine leichte Aufgabe. © Günther Goldstein
Handball

VfL Brambauer will den ersten Oberliga-Sieg – doch der Gegner ist eine „riesengroße Aufgabe“

Für die Handball-Damen des VfL Brambauer ist es erst das zweite Oberliga-Spiel. Und doch hat man große Ambitionen auf einen Sieg. Aber auch wenn der Gegner kein Unbekannter ist, wird es nicht leicht.

Das erste Spiel in der Oberliga war für die Handballerinnen des VfL Brambauer nicht gerade der Auftakt, den sie sich gewünscht haben. In der Rückschau war für Trainer André Schwedler schnell klar, dass die Handball-Damen für die kommenden Spiele ihr Hauptaugenmerk auf eine bessere Qualität bei den Abschlüssen und eine höhere Wurfquote legen müssen. Gegen SVT Bochum-Riemke (Samstag, 18. September, 17.20 Uhr) will der VfL Brambauer das direkt umzusetzen.

Wieder treffen die Lünerinnen dabei auf keinen unbekannten Gegner. Ebenso wie im ersten Ligaspiel gegen Halden-Herbeck haben die Handball-Damen auch gegen Bochum-Riemke in den vergangenen Jahren bereits mehrmals gespielt und wissen, was auf sie zukommt. Gute Voraussetzungen also, um sich bestmöglich auf die Partie vorzubereiten. Doch Schwedler weiß, dass die Mannschaft eine riesengroße Aufgabe vor sich hat.

Gegner wird mit starkem Kader keine leichte Aufgabe

Besonders die unheimliche Qualität in der Breite des Kaders könnte zu einer Herausforderung werden. Der Brambauer Coach kann sich deswegen auch gut vorstellen, dass Bochum-Riemke diese Saison unter den ersten vier Teams ganz oben in der Tabelle landen wird. „Sie kommen aus einer guten kompakten Deckung heraus mit einer guten Torhüterin dahinter. Im Angriff haben sie außerdem einen sehr starken Rückraum und versuchen immer, über Tempospiel die Tore zu erzielen“, erklärt Schwedler seine Prognose.

Der VfL Brambauer braucht sich in der gerade begonnen Oberliga-Saison aber nicht zu verstecken – auch wenn das erste Spiel verloren ging. Dass man erst einmal ein bisschen braucht, um reinzukommen, sei ein ganz normaler Prozess, findet Schwedler.

Die Lünerinnen haben zwar einige Vorbereitungsspiele vor dem Ligastart absolviert, doch unter echtem Wettkampfcharakter in der Halle zu stehen, sei noch einmal etwas ganz anderes. „Da merkt man schon einen Unterschied, aber die Mädels haben sich super verkauft.“

Mit der Routine kommt auch das Spielerische wieder

Der Brambauer-Trainer ist sich deswegen auch sicher, dass sich unter der Regelmäßigkeit der Saison auch das Spielerische wieder Schritt für Schritt verbessern wird. Denn die Stimmung in der Mannschaft sei gut und man habe in der Woche konzentriert an den ein oder anderen Schwächen gearbeitet.

Wie auch im ersten Ligaspiel wird Torhüterin Swantje Wulf aufgrund ihres Mutterschutzes sowie Neuzugang Melina Westhoff wegen eines Kreuzbandrisses aus der Vorbereitung fehlen. Sonst hat Schwedler keine Ausfälle im Kader zu beklagen. Da der VfL Brambauer an einem Samstag spielt, könnten jedoch zwei Spielerinnen, die im Schichtdienst arbeiten, fehlen.

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