Insgesamt will der VfB Lünen den Kader für die kommende Spielzeit noch deutlich aufstocken. © Timo Janisch
Fußball

VfB Lünen muss vier Abgänge verkraften – aber Neuzugänge sind angekündigt

Beim VfB Lünen tut sich personell aktuell einiges. Das betrifft allerdings nicht nur die Posten abseits des Platzes, sondern es gibt auch deutliche Veränderungen im Spielerkader.

Platz sechs, Platz zwei und Platz drei – der VfB Lünen war in den vergangenen drei Jahren immer mindestens in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Eben diese vorderen Plätze sollen auch in der kommenden Spielzeit angepeilt werden. Dann allerdings in etwas veränderter Besetzung.

Der ambitionierte A-Ligist wird im nächsten Jahr mit einem anderen Gesicht daherkommen. Zwar haben bereits 16 Spieler ihre Zusage für eine weitere Saison an der Dammwiese gegeben, allerdings werden auch vier Spieler den Verein verlassen. Im Gegenzug sollen aber auch noch neue Spieler zum VfB kommen.

Einige Personalien sind noch unklar

Die Arbeit für das Trainerteam des VfB wird momentan nicht weniger. Insbesondere für Co-Trainer Daniel Serges, der zur neuen Spielzeit parallel zum Trainerjob auch die Aufgaben des Sportlichen Leiters übernehmen wird. Angesichts der neuen Position ist Serges schon jetzt voll in die Kaderplanungen involviert und hat gemeinsam mit Trainer Mark Bördeling und dem zweiten Co-Trainer Daniel Skubich in den vergangenen Wochen zahlreiche Video-Telefonate absolviert.

Dem VfB Lünen bleibt sein Trainerteam - mit von links: Daniel Skubich, Mark Bördeling und Daniel Serges - auch im kommenden Jahr erhalten.
Dem VfB Lünen bleibt sein Trainerteam – mit von links: Daniel Skubich, Mark Bördeling und Daniel Serges – auch im kommenden Jahr erhalten. © Goldstein © Goldstein

„Wir haben mittlerweile mit allen Akteuren gesprochen und von 16 Spielern des aktuellen Kaders auch eine Zusage für die kommende Saison erhalten. Die eine oder andere Personalie ist derzeit aber noch unklar“, erklärt Serges. Dabei gehe es vor allem um Spielern, deren berufliche Zukunft sich noch nicht final entschieden habe. Um wen es sich dabei konkret handele, wollte der neue Sportliche Leiter noch nicht sagen.

Hane verlässt den VfB nach einem halben Jahr wieder

Sicher ist allerdings, dass vier Spielern den VfB im Sommer verlassen werden. Das sind laut Serges neben Robin Hagenmeyer (wechselt zu Westfalia Vinnum) und Fabian Kowalski (kehrt zum TuS Niederaden zurück) auch Simon Weis und Maximilian Hane.

Während Weis nach knapp sieben Jahren beim VfB zum BV Brambauer zurückkehren wird und dort möglicherweise mit der zweiten Mannschaft in der Kreisliga A auf seine dann ehemaligen Teamkollegen treffen könnte, verlässt Hane die Schwarz-Weißen nach nur einem halben Jahr wieder und wechselt zum TuS Westfalia Wethmar II.

„Wir hätten die Jungs natürlich gerne gehalten und ihre Abgänge sind für uns wirklich ärgerlich, aber der eine oder andere hatte auch schon in der vergangenen Saison mit einem Wechsel geliebäugelt. Deshalb treffen uns die Verluste jetzt nicht vollkommen unvorbereitet“, betont Serges, der allerdings durchaus Handlungsbedarf in Sachen Spielerkader sieht.

Serges bei Neuzugängen sehr zuversichtlich

„Wir wollen letztlich mit einer Kadergröße von 23 bis 26 Spielern in die Saison gehen. Das heißt, dass wir schon noch ein paar Baustellen haben“, so der Co-Trainer. Man habe daher in den vergangenen Wochen auch schon Gespräche mit potenziellen Neuzugängen geführt, einen fixen Abschluss könne er jedoch noch nicht verkünden.

„Wir haben vernünftige Voraussetzungen geschaffen“, so Serges, „und ich bin guter Dinge, dass wir demnächst bei drei, vier, fünf Personalien auch Vollzug melden können.“ Führt man sich vor Augen, dass der aktuelle Spielerkader lediglich 16 Spieler umfasst, darf man gespannt sein, welche personellen Veränderungen in den kommenden Wochen und Monaten beim VfB noch auf der Agenda stehen werden.

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Redakteur
Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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