Preußen-Torwart Sascha Südmeyer wird ab der kommenden Saison beim VfB Lünen zwischen den Pfosten stehen. © Günther Goldstein
Fußball

VfB Lünen holt Preußen-Stammtorwart: Transfer sorgt für Konkurrenzkampf

In Sascha Südmeyer verlässt auch der derzeitige Stammtorhüter den SV Preußen im kommenden Sommer. Auch bei seinem neuen Klub möchte sich der 29-Jährigen den Platz zwischen den Pfosten erkämpfen.

Der SV Preußen Lünen verliert im Zuge des enormen Umbruchs auch seinen letztjährigen Stammtorwart. Ähnlich wie bereits einige seiner aktuellen Kollegen, zieht es auch Sascha Südmeyer zum VfB Lünen. Der bevorstehende Abgang von Noch-Trainer Stefan Urban hat dabei naturgemäß eine wichtige Rolle gespielt.

Keine langen Überlegungen notwendig

„Die Wechsel-Entscheidung ist bereits vor dem Interesse des VfB gefallen“, sagt Sascha Südmeyer, der den A-Ligisten VfB Lünen zur neuen Spielzeit zwischen den Pfosten verstärken wird. „Ich bin damals nur wegen Stefan gekommen.“

Gemeint ist Stefan Urban, Preußen Lünens aktuellen Trainer, dessen vorzeitiger Abgang offenbar einige Spieler zu einem Wechsel motiviert hat. Als dann das Angebot vom VfB gekommen sei, „musste ich nicht lange überlegen“, so Südmeyer.

Nur Gutes habe er zuvor vom direkten Ligakonkurrenten gehört. Vor allem von seinem Kumpel und Ex-Preußen-Spieler Tom Meier bekäme er Informationen aus erster Hand. Und auch die seien durchweg positiv gewesen. Dass er nicht der einzige Akteur aus Horstmar ist, der zum VfB wechselt, habe Südmeyer erst nach seiner Zusage erfahren.

Sascha Südmeyer (l.) wird dem VfB Lünen um Co-Trainer Daniel Skubich neue Möglichkeiten im Tor bieten.
Sascha Südmeyer (l.) wird dem VfB Lünen um Co-Trainer Daniel Skubich neue Möglichkeiten im Tor bieten. © VfB Lünen © VfB Lünen

Dabei bekam der 29-Jährige noch ein weiteres Angebot aus der A-Liga. Von wem, wollte Südmeyer allerdings nicht näher ausführen. „Aber der VfB hat mich sportlich letztendlich einfach mehr überzeugt.“

Kampf um den Stammplatz im Tor

Den Stammplatz zwischen den Pfosten muss sich Südmeyer unter Trainer Mark Bördeling allerdings erst erkämpfen. Nach zähen Knieproblemen sei sein MRT-Termin zuletzt positiv verlaufen. Den noch gebliebenen Problemen mit seiner Patellasehne wirkt er unter anderem mit Übungen zur Stabilisation entgegen, um bis zum Sommer fit zu werden.

„Definitiv will ich spielen. Ich genieße jede Sekunde auf dem Platz“, sagt Südmeyer. Ob er unter seinem neuen Coach die Nummer eins beim VfB wird, bleibt noch abzuwarten. „Wir haben uns einmal unterhalten“, sagt Südmeyer und fügt hinzu: „Ich denke, er weiß ganz genau, was er da macht – das sieht man ja auch an seiner Arbeit.“

Genau wie Pascal Broda, Sebastian Pommerin und Nico Kusserow, wird der Einstieg ins neue Vereinsleben für Südmeyer durch alte Kollegen erleichtert. Alle vier Spieler verlassen Horstmar zur Saison 2021/2022 in Richtung VfB Lünen. Bis zum Sommer besteht allerdings noch die Möglichkeit, dass die Vier im Falle einer Nicht-Annullierung der laufenden Saison noch für ein paar Partien zusammen im Preußen-Dress auflaufen.

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