Der Kampf um den Ball zwischen zwei verschiedenen Teams: Ab sofort ist er wieder erlaubt auf den Plätzen Lünens. © Timo Janisch
Fußball

Unter Bedingungen: Fußballkreis nennt Datum für Testspiele in Lünen

Das Testspielverbot für den Fußballkreis Dortmund wird aufgehoben. Dennoch gelten für Freundschaftsspiele strenge Bedingungen. Die Lüner Teams müssen sich noch etwas gedulden.

Am 25. Juni beschloss de Fußball- und Leichtathletikverband, dass Testspiele wieder im Verbandsgebiet stattfinden könnten.

Während seitdem in allen Fußballkreisen fleißig Testpartien geplant und teils auch schon durchgeführt wurden, mussten beinah alle Lüner Teams die Füße still halten. Der Fußballkreis Dortmund hatte trotz Genehmigungen der Stadt Lünen Testspiele bis auf weiteres untersagt. Unter anderem wegen der wieder leicht ansteigenden Corona-Infektionszahlen in Dortmund.

Gute Nachricht für den Fußballkreis Dortmund

Ausgenommen waren von dem Verbot lediglich der TuS Westfalia Wethmar und der TuS Niederaden, die dem Fußballkreis Unna-Hamm angehören. Die weiteren Fußballvereine in Lünen durften deshalb keine Heimspiele veranstalten, das Jubiläumsspiel zwischen dem BV Lünen 05 und dem Lüner SV musste deshalb abgesagt werden.

Nun gibt es eine gute Nachricht für den Fußballkreis Dortmund: In einer Sitzung am Dienstagabend (8. Juli) kam der Beschluss, dass Testspiele ab dem 25. Juli wieder erlaubt seien.

Dabei weist der Kreis darauf hin, dass sich alle Vereine an die gültige Corona-Schutzverordnung und an die behördlichen Auflagen halten sollen.

Zudem legt der Fußballkreis den Vereinen weitere Bedingungen für die Durchführung auf:

  • Pro Team sind lediglich 15 Spieler erlaubt. Elf Spieler und vier Auswechselspieler. Die Zahl von 30 aktiven Sportlern darf nicht überschritten werden.
  • Auf der Anlage dürfen sich maximal 100 Personen befinden. Zu diesen gehören Trainer, Schiedsrichter und Assistenten, Ordner, Zuschauer und Vereinsmitarbeiter.
  • Auswechselspieler dürfen auf der Ersatzbank Platz nehmen, wenn diese genug Platz bietet, um Abstände einzuhalten.
  • Der Kreis empfiehlt den Wechselspielern einen Mund- und Nasenschutz.
  • In eine Kabine dürfen maximal zehn Personen gleichzeitig. Der Kreis empfiehlt deshalb, dass Mannschaften umgezogen zu dem Spiel erscheinen und im Anschluss den Sportplatz wieder verlassen. Der Schiedsrichter erhält eine eigene Kabine.
  • Zudem müssen die Vereine Listen führen, in die sich alle Personen auf dem Sportplatz eintragen. Bereits im Vorlauf des Spiels müssen alle Spieler, die am Spiel teilnehmen sollen, eingetragen werden. Diese Listen müssen vier Wochen lang aufbewahrt werden.

Zudem gab der Fußballkreis bekannt, dass zwischen zwei Freundschaftsspielen eine Pause von 60 Minuten sein muss, ansonsten werden die Partien abgesagt.

Eine schlechte Nachricht

Auch für den Jugendbereich gelten die Regelungen, sodass auch von der G- bis zur D-Jugend, wo noch nicht über den gesamten Platz gespielt, lediglich ein Spiel zeitgleich stattfinden kann.

Eine schlechte Nachricht hatte der Kreis aber noch: Turniere werden bis auf Weiteres nicht genehmigt und dürfen nicht stattfinden.

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David Nicolas Döring

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