Florent Sallaj und der SV Preußen zeigten eine ganz schwache Leistung. © Günther Goldstein
Fußball

SV Preußen erlebt einen völlig gebrauchten Sonntag gegen einen C-Ligisten

Es war ein Tag zum vollständigen Vergessen für den SV Preußen. Gegen einen C-Ligisten stimme am Sonntag am Alten Postweg gar nichts. Entsprechend bedient war Trainer Patrick Höfig.

Eigentlich befand sich der SV Preußen auf dem Weg der Besserung. Nach der knappen Niederlage gegen den FC Pelkum schien Patrick Höfig, Trainer des runderneuerten A-Ligisten, zuversichtlich. Am Sonntag erlebten die Preußen jedoch einen Rückschlag.

Nach der Annullierung der Vorsaison brach dem SVP bekanntlich seine ganze erste Mannschaft weg, die bisherige Reserve rückte aus der Kreisliga C hoch und erhielt Verstärkung durch vereinzelte Neuzugänge.

FC Dortmund führt SV Preußen vor

Dass das Unternehmen Klassenerhalt eine große Herausforderung wird, wurde am Sonntag mal wieder deutlich. Schon nach 20 Minuten lagen die Schwarz-Weißen gegen den C-Ligisten FC Dortmund mit 0:2 zurück.

„Die Tore sind zwei ganz klare Geschenke“, sagte Coach Höfig. Erst stand die SVP-Hintermannschaft falsch, ließ sich mit einem einfachen langen Ball komplett aushebeln und konnte nicht mehr eingreifen (7.).

Ähnlich vermeidbar fiel das 0:2 gut zehn Minuten (18.) später. Hakan Er verlor einen Zweikampf, den er laut Höfig „so nicht verlieren darf“, wenig später klingelte es im SVP-Tor. Beide Male traf Pablo Wendel.

Patrick Höfig vermisst die Grundlagen

„Wir haben nicht das auf den Platz gebracht, was wir können“, sagte Höfig. Zweikampfführung. Kampfbereitschaft – all das hat Höfig gefehlt.

„Es war gar kein Vergleich zum Spiel letzte Woche. Wenn wir so auftreten wie letzte Woche, verlieren wir nicht“, so der neue Trainer der Horstmarer. „Es war ein gebrauchtes Spiel und ein gebrauchter Sonntag“, so Höfig.

Fünf Minuten vor Schluss gelang dem SVP immerhin noch der Anschlusstreffer, bei dem es allerdings bleiben sollte. Stephan Voigt spielte einen schönen Schnittstellenpass, über Umwege landete der Ball bei Lennard Wulle, der nur noch einschieben musste.

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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