Fußball-Regionalliga

Rot-Weiss Essen setzt BVB unter Druck – Hanke wahrt minimale Aufstiegschance

Geht da doch noch was für Rot-Weiss Essen in Sachen Aufstieg? Zumindest vorübergehend konnte das Team von Sandro Plechaty und Felix Backszat den Druck auf den BVB noch einmal deutlich erhöhen.
Rot-Weiss Essen ist bis auf einen Zähler an die U23 des BVB herangerückt. © dpa

Kurz vor dem Ende der Spielzeit stehen bei den Lüner Profis entscheidende Wochen auf dem Programm. Besonders bitter: Gerade jetzt plagen sich einige der Spieler mit teils schwerwiegenden Verletzungen herum. Am Wochenende gab es aber zumindest für einen Großteil der Ex-Lüner dennoch Grund zum Jubeln.

Einen wichtigen Auswärtssieg feierte Rot-Weiss Essen mit dem 2:1-Erfolg beim Wuppertaler SV. Dadurch konnte der Tabellenzweite den Rückstand auf Borussia Dortmund II auch ohne Felix Backszat und Sandro Plechaty vorübergehend auf einen Punkt verkürzen.

SC Wiedenbrück mit souveränem Sieg

Aufgrund zahlreicher positiver Corona-Fälle war das Spiel der BVB-Reserve beim SV Rödinghausen zuvor abgesagt worden. Somit haben die Schwarzgelben im Saison-Endspurt noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Allerdings wird die Partie beim aktuellen Tabellensiebten aus Rödinghausen kein leichtes Unterfangen.

Im Tabellenmittelfeld der Regionalliga West gelang dem SC Wiedenbrück auch ohne den Lüner David Hüsing ein souveräner 3:0-Auswärtssieg beim VfB Homberg, dem Team des verletzten Jeffrey Malcherek. Der SV Lippstadt um die Ex-Lüner Marc Woller, Kai-Bastian Evers und Johannes Zottl unterlag zeitgleich mit 1:2 bei Rot-Weiß Oberhausen und muss als Tabellenvorletzter weiter um den Verbleib in der Regionalliga zittern.

Unterdessen feierte Philipp Hanke, der unter der Woche seinen Wechsel zm Wuppertaler SV bekannt gegeben hatte, mit dem TSV Steinbach einen 2:1-Heimsieg über Eintracht Stadtallendorf. Bei noch sechs ausstehenden Partien beträgt der Rückstand auf die Tabellenspitze zehn Punkte. Zumindest theoretisch gibt es also noch eine Chancen in Sachen Drittliga-Aufstieg.

Dort ist mit Markus Brzenska schon ein anderer Lüner zuhause. Am Samstag (8. Mai) unterlag der Co-Trainer allerdings mit Viktoria Köln beim Ligaprimus Dynamo Dresden mit 0:2.

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