DFB-Pokal

Rot-Weiss Essen ohne Plechaty, aber mit Backszat: Welcher Pokal-Traum geht weiter?

Das Pokal-Viertelfinale ist für Rot-Weiss Essen das bislang wichtigste Spiel der Saison. Während Sandro Plechaty fehlen wird, kann mit Felix Backszat ein anderer Lüner auf einen Einsatz hoffen.
Zuletzt warf Rot-Weiss Essen den Bundesligisten Bayer Leverkusen in dramatischer Art und Weise aus dem DFB-Pokal. © dpa

Wer vor der Saison darauf gesetzt hätte, dass Anfang März noch zwei Zweitligisten und sogar ein Regionalligist um den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale kämpfen würden, den hätte wohl jeder für umnachtet gehalten. Doch genau dieser Fall ist eingetreten.

Kiel zweimal im Elfmeterschießen erfolgreich

Die größte Überraschung im Feld der letzten acht Pokal-Mannschaften ist aber zweifelsohne Rot-Weiss Essen mit seinen beiden Lüner Profis Sandro Plechaty und Felix Backszat. Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf und zuletzt Bayer Leverkusen – es waren durchweg klangvollen Namen, die die Elf von Trainer Christian Neidhart auf dem Weg ins Pokal-Viertelfinale aus dem Weg räumte.

Am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr) gastiert mit Holstein Kiel nun aber eine Mannschaft an der Hafenstraße, die ihrerseits schon für bundesweitere Furore sorgte. Während die „Störche“ in der ersten Pokalrunde noch souverän mit 7:1 beim Oberligisten FC Rielasingen-Arlen gewannen, musste man anschließend zweimal ins Elfmeterschießen.

Backszat kann sich Hoffnungen auf Einsatz machen

Doch sowohl beim spektakulären Triumph über Rekordmeister Bayern München Mitte Januar als auch beim knappen Heimsieg über Darmstadt 98 hatte der Zweitligist schlussendlich die Oberhand. Eine der beiden Erfolgsgeschichten wird an diesem Mittwoch allerdings ihr Ende finden.

Für Sandro Plechaty kommt das bisher wichtigste Spiel der Saison allerdings zur Unzeit. Der Rechtsverteidiger zog sich im Training einen Knorpelschaden im Knie zu und wird dem Regionalligisten mehrere Wochen fehlen. Somit ist er auch am Mittwochabend zum Zuschauen verdammt.

Dennoch könnte das DFB-Pokal-Viertelfinale eine besondere Note bekommen. Mit Felix Backszat darf sich nämlich der zweite Lüner Profi Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Schmorte der 31-Jährige gegen Bayer Leverkusen noch die gesamte Spielzeit auf der Bank, wurde er in der Liga zuletzt aber immerhin eingewechselt.

Zwar laborierte der Mittelfeldstratege jüngst an einer leichten Gehirnerschütterung, seine Teilnahme am Spiel war am Dienstag (2.3.) deswegen allerdings noch nicht ausgeschlossen. Eines ist fernab der personellen Lage ohnehin sicher: Für den Verein wird es eine unvergessliche Fußball-Nacht.

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