An der Kampfbahn Schwansbell wurde in den vergangenen Wochen kräftig gewerkelt. © Günther Goldstein
Fußball-Westfalenliga

Renoviertes Clubhaus und neue Trainingsfläche – Zahlreiche Arbeiten am LSV-Stadion

Die Lüner Sportanlagen sind seit Monaten verwaist. Der Wunsch nach möglichen Corona-Lockerungen aber ist groß und so wappnet man sich auch an der Kampfbahn Schwansbell für den ersehnten Ernstfall.

Seit Wochen und Monaten finden im Amateurfußball weder Trainingseinheiten, noch Spiele statt. Die Corona-Krise hat den Fußball in der zurückliegenden Zeit beinahe zu einer grauen, reglosen Maus werden lassen.

Neue Fläche für den Trainingsbetrieb

Doch im Hintergrund zeichnet sich so etwas wie ein buntes Frühlingserwachen ab. Unter anderem auch bei den Westfalenliga-Fußballern des Lüner SV im städtischen Stadion Kampfbahn Schwansbell. Der Naturrasen in der Löwen-Arena ist mittlerweile in einem beinahe tadellosen Zustand.

Zudem hat Platzwart Dieter Marschang in den vergangenen Wochen auch den Kunstrasen auf dem Zweitplatz gesäubert und gefegt. Dabei war Marschang allerdings nicht alleine. Tafil Kralani, Vorsitzender der Altherren, unterstützte den Platzwart immer wieder tatkräftig. So wurde die Fläche zwischen Bahndamm und dem hinteren Stadiontor komplett von kratzenden Brombeer-Sträuchern und toten Gehölzen befreit.

Die Stufen zum Platz sind mittlerweile in den Vereinsfarben gestrichen.
Die Stufen zum Platz sind mittlerweile in den Vereinsfarben gestrichen. © Janning © Janning

Inzwischen ist die Fläche bereits eingesät und kann – insofern es mögliche Lockerungen seitens der Politik erlauben – in den Trainingsbetrieb mit aufgenommen werden.

Schon zum letzten Heimspiel im September war außerdem der neue Zugang für die Spieler über die Tribüne am „Trainingstor“ fertiggestellt worden. Aktive und Zuschauer sind auf diese Art und Weise in Zukunft besser getrennt. Die Mannschaften müssen sich beim Einlaufen, zur Pause und nach Abpfiff nicht mehr durch die Enge zwischen Getränke- und Würstchenstand quälen.

Geschäftsräume und Clubhaus ebenfalls renoviert

Die für den Zugang neu geschaffenen Stufen erhielten ihrerseits einen passenden Anstrich: Wer nun über die Treppen zum Platz hinabsteigt, dem dürften sofort die rot-weißen Stufen ins Auge fallen, denn die Vereinsfarben lassen sich hier und auf dem gesamten Gelände wiederfinden.

Das Rote und das Weiße ist nämlich zudem auch auf den ausgedienten Autoreifen zu sehen, die die Sitzfläche vor der Jugendhütte eingrenzen. Auch rund um die Hütte wurde aufgeräumt und vertrocknete Sträucher entfernt. Auf der Tribüne wurden die Aufgänge mit Geländern gesichert. Zudem gab es für die Innenräume und das Clubhaus eine Generalüberholung. So wurden die Wände gestrichen, die Theke renoviert und die Beleuchtung erneuert.

Sollte der Trainings- und Spielbetrieb also irgendwann einmal wieder Fahrt aufnehmen können, die Kampfbahn Schwansbell ist für den Ernstfall auf jeden Fall schon jetzt bestens gewappnet.

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