Die Sportplätze der Region sind mittlerweile seit mehr als drei Monaten geschlossen. © dpa (Symbolbild)
Anlage wird renoviert

Regenfälle machen Platzsanierung erforderlich: Lüner Verein nutzt Zwangspause

Auf den Lüner Sportanlagen herrscht seit Monaten in jeder Hinsicht absolute Stille. Das wird sich bei einem Verein allerdings bald ändern, denn dann sollen gleich mehrere Plätze saniert werden.

Es ist schon ein beinahe trauriges Bild, das sich einem bietet, wenn man an den Sportanlagen der Region vorbeifährt. Sämtliche Plätze, auf denen normalerweise immer Betrieb ist, sind seit Monaten verwaist. Ein Lüner Sportverein nutzt nun allerdings die sportfreie Zeit, um gleich mehrere Plätze instandzusetzen. Außerdem gibt es erste Pläne für eine außergewöhnliche Hauptversammlung.

Plätze sollen grundlegend erneuert werden

Seit Anfang November hat es auf den Tennisplätzen in Lünen keinen einzigen Ballwechsel mehr gegeben. Im Hintergrund arbeiten die Verantwortlichen allerdings schon an den Plänen für die Zeit, wenn endlich wieder zum Schläger gegriffen werden darf. So auch die Tennisabteilung des SV Blau-Weiß Alstedde.

Die Sand- und Ascheschicht der Tennisplätze des SV Blau-Weiß Alstedde sollen demnächst erneuert werden.
Die Sand- und Ascheschicht der Tennisplätze des SV Blau-Weiß Alstedde sollen demnächst erneuert werden. © BW Alstedde © BW Alstedde

„Wir wollen die jetzige Zeit, in der auf unserer Tennisanlage ohnehin kein Sportbetrieb stattfindet, nutzen, um einige notwendige Sanierungsarbeiten durchzuführen“, erklärt Pressewartin Daniela Steins. Auf einer digitalen Vorstandssitzung habe man sich Ende Januar darauf verständigt, dass die sechs Plätze des SV in den kommenden Monaten grundlegend erneuert werden sollen.

„Im März wird eine Tennisbaufirma die Sand- und Ascheschicht austauschen und zeitgleich auch die darunterliegenden Drainagen überprüfen. Wir haben bei den heftigen Regenfällen im vergangenen Jahr gemerkt, dass es dort einige Schäden gibt und die sollen jetzt behoben werden“, so Steins. Die Erneuerung des Belags sei zudem erforderlich, da der Untergrund in Folge der Witterungen stark aufgeweicht sei. Insgesamt werde die Baumaßnahme zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen.

Sitzung unter freiem Himmel

Anschließend hoffe man – insofern es die Corona-Situation möglich mache – ab Anfang April wieder den Sportbetrieb auf der Anlage Am Heikenberg aufnehmen zu können. Laut Steins also knapp zwei Wochen früher als in den vergangenen Jahren: „Aufgrund der langen Zwangspause würden wir unseren Mitgliedern gerne schon früher eine Nutzung der Plätze ermöglichen. Das geht aber nur, wenn es die Fallzahlen zulassen.“

Unterdessen hat der Vorstand auf der digitalen Sitzung einen neuen Termin für die diesjährige Hauptversammlung beschlossen. Diese soll am 18. April stattfinden. Jedoch auch nur dann, wenn es die Corona-Schutzverordnung zulasse und generell in einem gänzlich anderen Rahmen. „Geplant ist, die Sitzung nicht wie gewohnt im Vereinsheim durchzuführen, sondern draußen auf der Anlage bei frischer Luft und genügend Platz“, betont Steins.

Die Jugendhauptversammlung soll ebenfalls am 18. April stattfinden. Die dazugehörigen Einladungen werde man im März an alle Mitglieder verschicken.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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