Das Trainerteam des Lüner SV II um Manuel Lorenz (r.) arbeitet eng mit der Westfalenliga-Mannschaft zusammen. © David Döring
Fußball-Bezirksliga

Neustart beim Lüner SV mit Auswirkungen auf die zweite Mannschaft?

Im Sommer wird sich beim Lüner SV personell einiges tun. Die zu erwartenden Veränderungen könnten dabei nicht zuletzt auch Folgen für die zweite Mannschaft in der Bezirksliga haben.

Die vergangenen Wochen waren durchaus turbulent beim Lüner SV. Zwar ging es dabei in erster Linie um die Zukunft der Westfalenliga-Mannschaft, doch deren Neuausrichtung dürfte ab Sommer auch Folgen für die zweite Mannschaft in der Bezirksliga haben. Für Trainer Manuel Lorenz liegt der Fokus allerdings zunächst einmal auf dem Umgang mit der derzeit unterbrochenen Saison.

Bislang keine weiteren Veränderungen im Kader

Diesbezüglich findet Lorenz klare Worte: Für ihn wäre die Fortsetzung der Saison aus gesundheitlichen Gründen ein No-Go. „Die Saison muss abgebrochen und neu gestartet werden, da tut sich ja auch nichts.“ Es sei normalerweise nicht zu verantworten, die Saison wieder zu starten „und dann in kürzester Zeit ein Trainingsprogramm für die Spieler auf die Beine stellen zu müssen“, betont Lorenz.

Gerade auch für sein Team, bemannt mit einigen Spielern aus dem Kreisliga-Universum, sei eine mögliche Vorbereitung von beispielsweise zwei Wochen einfach viel zu wenig. Fernab der momentanen Zwangspause kreisen die Gedanken des Trainers generell allerdings auch um die zukünftige Ausrichtung.

Wie Lorenz bereits im Januar im Interview mit dieser Zeitung erwähnte, hat die Zweitvertretung bereits drei bis vier „Neuzugänge“ zu verzeichnen. Dabei handele es sich jedoch nicht um externe Verpflichtungen, sondern um Spieler, die schon zuvor zum Kader zählten, allerdings erst seit dem Jahreswechsel spielberechtigt sind. Unterstützung bekäme Lorenz ohnehin von der Westfalenliga-Mannschaft, die mit einem großen und durchtrainierten Kader nicht alle Spieler nominieren oder einsetzen könne.

Mitte März werden Neuigkeiten erwartet

„Der 26-Mann-Kader der ersten Mannschaft ist gesundet, wovon die zweite Mannschaft profitieren soll“, sagt Lorenz und fügt hinzu: „Spieler, die es in der Westfalenliga nicht schaffen, können den Sprung dann vielleicht über die Bezirksliga probieren.“

Wie und ob sich die Zusammenarbeit zwischen der ersten Mannschaft und ihrer Bezirksliga-Reserve in Zukunft – sprich mit Beginn der Schmeing-Amtszeit im Sommer – verändern werde, sei laut Lorenz derzeit noch nicht klar und absehbar. Ohnehin scheint man sich bei der zweiten Mannschaft derzeit ausschließlich auf die momentanen Begebenheiten konzentrieren zu wollen, denn genau wie die Spieler des Westfalenliga-Teams erhalten auch die Akteure der Zweiten regelmäßig angefertigte Hausaufgaben.

„Ich bekomme auch Feedback, aber das ist letztlich ein eher kleiner Teil von meiner Truppe“, sagt Lorenz. „Deshalb kann ich als Trainer nicht gewährleisten, dass die Jungs einen kurzfristigen Re-Start der Spielzeit unverletzt überstehen.“ Zusammensetzen werde sich der Verein Lorenz zufolge erst wieder Mitte März, „weil wir glauben, dass sich dann auch was beim FLVW tut“. Mit fünf Niederlagen aus fünf bislang bestrittenen Bezirksligapartien, wäre für den LSV II ein Saisonabbruch ohnehin vorteilhaft.

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