Trainer Axel Schmeing hat nun wieder eine weitere Alternative für die Offensive. © Timo Janisch
Fußball-Westfalenliga

Neue Power für die Offensive: Lüner SV kann wieder auf Hoffnungsträger zurückgreifen

Nach wie vor ist die Krankenstation beim Lüner SV gut gefüllt. Ein Hoffnungsträger konnte zuletzt nach wochenlanger Pause aber wieder mitwirken und hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Nach zwei Spieltagen wartet der Lüner SV noch auf den ersten Saisonsieg in der Westfalenliga. Zuletzt erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Axel Schmeing ein torloses Unentschieden bei Top-Team TuS Hiltrup. Dabei überzeugte vor allem ein Spieler, der zuletzt mehrere Wochen krankheitsbedingt ausgefallen war.

Letzten Sonntag in Hiltrup reichte es schon für 49 Minuten, am kommenden Sonntag gegen die Spvgg. Erkenschwick (Anstoß: 15 Uhr) könnte es schon wieder mehr Spielzeit werden. Beim 0:0 in Hiltrup meldete sich Ferdinand Franzrahe mit einer guten Leistung beim LSV zurück.

Franzrahe musste knapp sechs Wochen pausieren

„Er hatte ein, zwei gute Chancen und hätte sogar einen Treffer erzielen können. Aber grundsätzlich hat Ferdinand unser Offensivspiel auf jeden Fall deutlich verstärkt“, so LSV-Trainer Axel Schmeing im Anschluss an die Auswärtspartie.

Ferdinand Franzrahe steht dem Lüner SV nach sechs Wochen wieder zur Verfügung.
Ferdinand Franzrahe steht dem Lüner SV nach sechs Wochen wieder zur Verfügung. © Timo Janisch © Timo Janisch

Der Neuzugang vom Oberligisten Holzwickeder SC fiel zuletzt krankheitsbedingt aus. „Jetzt brauche ich erst einmal mehr Fitness“, so Franzrahe, der einer von vielen Spielern war, die dem Westfalenligisten über weite Teile der Vorbereitung nicht zur Verfügung standen. „So eine Verletzten- und Krankenliste habe ich noch nicht erlebt. Dass es mit Beginn der Vorbereitung zu Ausfällen kommt, das kann schon normal sein. Aber dann zusätzlich noch drei, vier Verletzte zum Ende der Vorbereitung, das ist schon ungewöhnlich“, stellt er fest.

Im ersten Testspiel gegen den BSV Schüren Anfang Juli (4:4) konnte der Neuzugang noch mitwirken, schoss sogar das Tor zum zwischenzeitlichen 2:1. Es folgte der lange Ausfall. Erst am 22. August – nach sechs Wochen Pause – stand Franzrahe beim 1:1 im Testspiel gegen den DSC Wanne-Eickel erstmals wieder auf dem Rasen.

Gegner Erkenschwick ist mit zwei Niederlagen gestartet

Nun kann der Flügelstürmer wieder voll angreifen und sah am vergangenen Sonntag eine gute Leistung seiner Mannschaft: „Das 0:0 ist absolut in Ordnung. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, das war schon eine deutliche Steigerung im Gegensatz zur 0:2-Auftaktniederlage, auch wenn wir in der zweiten Hälfte viel verteidigen mussten“, so Franzrahe.

Eine Gesamtleistung, auf die am kommenden Sonntag gegen Erkenschwick nach Möglichkeit aufgebaut werden soll. Das weiß auch der Rückkehrer: „Erkenschwick steht nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel schon unter Druck. Aber wir stehen auch unter Druck, wir wollen endlich unseren ersten Dreier holen. Es wird eine schwierige Aufgabe. Das ist klar.“

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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