Dustin Nowak (weißes Trikot) trifft mit BW Alstedde auf die zweite Mannschaft des Lüner SV. © Timo Janisch
Fußball

Nach Derby-Niederlage gegen Wethmar: Ist die LSV-Zweite der Aufbaugegner für BW Alstedde?

Die Last-Minute-Entscheidung im Derby zugunsten von Westfalia Wethmar hat BW Alstedde getroffen. Nun geht es gegen die zweite Mannschaft des Lüner SV, die in den ersten zwei Spielen kein Land sah.

Das Bezirksliga-Derby gegen Westfalia Wethmar verlor BW Alstedde ganz bitter nur wenige Augenblicke vor Spielende. Am Sonntag geht es am Heikenberg (Anstoß 15.30 Uhr) gegen die zweite Mannschaft des Lüner SV, die in den ersten beiden Begegnungen mit 1:4 und 0:6 nach Hause geschickt wurde. Ist das genau der Aufbaugegner, den Alstedde nach der Derby-Pleite benötigt?

„Auch wenn die Ergebnisse das vermuten lassen, ist das sicher nicht so“, stellt Alsteddes Dustin Nowak klar: „Gerade die Lüner Teams im direkten Duell sind nochmal extra motiviert, deshalb wird das keine leichte Aufgabe und wir müssen schon an unser Maximum gehen.“

Das haben die Blau-Weißen auch gegen Wethmar getan – mussten am Ende aber doch dem Rivalen beim Feiern zuschauen. Ist die Niederlage bereits abgehakt? „Ja, es war schon sehr ärgerlich, aber die Stimmung in der Mannschaft und beim Training ist positiv“, bekräftigt Nowak.

Denn die Art, wie Alstedde im Derby auftrat, macht Mut. „Taktisch haben wir das, was wir uns vorher vorgenommen hatten, sehr gut umgesetzt“, so der Außenverteidiger: „Außerdem war das gerade mal der zweite Spieltag. Da fällt es nicht schwer, nach vorne zu schauen.“

Bei diesem Blick in die Zukunft wartet die zweite Mannschaft des Lüner SV. Also schon wieder ein Derby? „Ich würde es vielleicht als kleines Derby sehen, eher als ein lokales Duell. Für uns gibt es eigentlich nur ein Derby und das ist das Spiel gegen Wethmar“, ordnet Nowak den Stellenwert der Partie ein.

Nowak fordert mehr Kaltschnäuzigkeit

Trotzdem geht es auch gegen die Zweite des LSV um drei Punkte und die wollen Nowak und Co. in Alstedde behalten. Dafür muss im Vergleich zum Wethmar-Spiel vor allem eines besser werden: „Wir müssen vor dem gegnerischen Tor kaltschnäuziger sein und die Chancen nutzen, die wir haben.“ Gegen Wethmar gelang dies nicht. „Da hatten wir zwei, drei gute Möglichkeiten, die wir nicht machen. Das hat sich am Ende gerächt“, erinnert sich Nowak.

Der Linksverteidiger, der sich auch gerne offensiv einschaltet, hofft daher, dass gleich der erste Schuss gegen den LSV ein Treffer ist. „Ein frühes Tor kann dafür sorgen, dass die Köpfe beim LSV direkt mal sinken nach den letzten Ergebnissen“, prophezeit Nowak – und zugleich dafür sorgen, dass die Derby-Niederlage für Alstedde noch mehr in Vergessenheit gerät.

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Seit 2019 als freier Mitarbeiter für Lensing Media im Einsatz. Hat ein Faible für sämtliche Ballsportarten und interessiert sich für die Menschen, die den Sport betreiben - von der Champions League bis zur Kreisliga.
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