Axel Schmeing muss womöglich schon wieder auf einen Spieler verzichten, der erst am Sonntag zurückgekehrt war. © Timo Janisch
Fußball-Westfalenliga

Lüner SV: Stürmer trifft erst, dann bricht die Verletzung auf – nun fällt er wieder aus

Er war erst nach überstandener Verletzungspause zurückgekehrt, hatte sogar ein wichtiges Tor erzielt. Doch dann brach die Verletzung des LSV-Stürmers wieder auf. Schon in der Pause musste er raus.

Nach dem ersten Spieltag hat er kein Spiel mehr für den Lüner SV mehr absolviert. Am Sonntag kehrte er plötzlich in die Startaufstellung zurück – und traf direkt. Nur wenig später zwang ihn die zurückkehrende Verletzung jedoch zu seiner Auswechslung.

36 Minuten war die Saison alt, da musste Sebastian Hahne vom Platz. Einen kleinen Muskelfaserriss hatte sich der Stürmer des Lüner SV beim Auftakt gegen Grün-Weiß Nottuln zugezogen. Seitdem fehlte der Oberliga-Neuzugang vom Holzwickeder SC dem Westfalenligisten.

Sebastian Hahne trifft zum 1:0 für den Lüner SV

Beim 1:1 beim SC Westfalia Kinderhaus am Sonntag kehrte Hahne plötzlich zurück, stand sogar in der Startelf. Nach 39 Minuten erzielte der starke Angreifer das zwischenzeitliche 1:0 für die Rot-Weißen. „Mit dem Tor bin ich natürlich zufrieden“, so Hahne.

Doch schon kurz nach seinem Treffer war für Hahne bereits wieder Schluss. Er blieb in der Kabine, mit Rene Richter kam ein weiterer zuletzt verletzter Akteur für ihn in die Partie.

Sebastian Hahne (l.) bewies seine Qualität auch beim Lüner SV innerhalb kürzester Zeit.
Sebastian Hahne (l.) bewies seine Qualität auch beim Lüner SV innerhalb kürzester Zeit. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

Ein bisschen sei die Verletzung im hinteren Oberschenkel zurückgekommen, so Hahne. „Als Vorsichtsmaßnahme bin ich lieber rausgegangen in der Halbzeit“, sagt er. Ein bis zwei Spiele könnte er aber wohl verpassen, so der 25-Jährige.

Lüner SV bringt Sieg nicht über die Zeit

Zum Sieg gereicht hat Hahnes Treffer gut fünf Minuten vor dem Seitenwechsel nicht. „In der zweiten Halbzeit sind wir eigentlich ganz gut reingekommen, waren dann aber so ab der 60. Minuten körperlich sehr platt, was man stark gesehen hat“, so Hahne.

Die Konsequenz war der Ausgleich nach 68 Minuten durch Finn Liebert per „unglücklichem Standard“, wie Hahne den Treffer beschrieb. „Ansonsten haben wir nicht unser bestes Spiel gemacht, aber auch nicht unser schlechtestes“, so der Knipser.

Auch, wenn die Lüner den zweiten Westfalenliga-Sieg in Serie verpassten, ist Hahne optimistisch gestimmt. „Im Großen und Ganzen sehe ich die Entwicklung aber schon positiv. Es ist ja noch recht früh in der Saison“, sagt er.

Die Rot-Weißen würden von Woche zu Woche besser werden und enger als Team zusammenwachsen. Bleiben bald die personellen Rückschläge aus, soll die Mannschaft konstanter erfolgreich sein. „Ich hoffe, dass wenn wir bald dann alle mal fit sind und zwei, drei Spiele zusammen machen, dass wir da auf einem guten Weg sind“, sagt Hahne.

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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