Beim Trainingsauftakt stand auch die neue Sportliche Leitung um Marcel Piaszyk (Zweiter von links), Trainer Axel Schmeing (Dritter von links) und Co-Trainer Karim Bouasker (Vierter von links) erstmals gemeinsam auf dem Rasen. © Janning
Fußball-Westfalenliga

Lüner SV präsentiert beim Saisonauftakt einen weiteren Neuzugang aus Holzwickede

Der Lüner SV hat am Wochenende offiziell die neue Saison eingeläutet. Zwar nahmen nicht alle Spieler am Trainingsauftakt teil, dafür präsentierte der Klub aber kurzerhand einen weiteren Neuzugang.

Erst schien die Sonne und dann kam der Regen, doch auch vom zwischenzeitlichen Wolkenbruch ließ sich der Lüner SV am Sonntag (4. Juli) den offiziellen Saison-Auftakt nicht vermiesen. Es war das erste Mal, dass der neu formierte Westfalenligist zusammen kam, allerdings musste der LSV zum Start noch auf den einen oder anderen Akteur verzichten. Dennoch gab es weitere personelle Neuigkeiten.

Spielerkader umfasst derzeit 25 Akteure

Dabei war das vom Oberligisten Holzwickeder SC zum Lüner SV gewechselte Duo um den neuen Sportlichen Leiter Marcel Piaszyk und Cheftrainer Axel Schmeing gemeinsam mit Co-Trainer Karim Bouasker schon weit vor dem eigentlichen Start im Stadion Schwansbell und bereitete den Auftakt vor.

Schmeing und Team waren mit diesem schlussendlich aber auf jeden Fall zufrieden. Doch der Trainer schränkte auch ein: „Wegen der Corona-Pandemie fielen viele Spiele aus, es gab weniger Training. Wir wissen noch nicht, wo wir stehen“, sagt Schmeing.

Erkennen konnte er jedoch, dass die Jungs in den neuen Trikots voll bei der Sache waren. Von den 25 Mann, die zum Westfalenliga-Kader gehören, standen 20 auf dem Feld. Mit dabei war auch Offensivspieler Robin Rosowski, um dessen Personalie es in den vergangenen Wochen zahlreiche Spekulationen gegeben hatte.

Für kalte Getränke und einen Imbiss war beim Trainingsauftakt auch gesorgt.
Für kalte Getränke und einen Imbiss war beim Trainingsauftakt auch gesorgt. © Janning © Janning

Immer wieder war der 25-Jährige mit einem Wechsel vom Holzwickeder SC zum LSV in Verbindung gebracht worden. Nun also die Bestätigung: Rosowski stürmt zukünftig in der Westfalenliga und ist damit der fünfte Spieler, den es von der Holzwickeder Emscher an die Lüner Lippe zieht.

Einige Spieler verpassen den offiziellen Trainingsauftakt

Es bleibt allerdings ein Transfer unter Vorbehalt, denn: Bereits im April hatte der 25-Jährige angekündigt, im Herbst noch einmal einen Auslandsaufenthalt anzustreben. Aus diesem Grund wird der vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler vorerst nur bis zum September mit der Mannschaft trainieren. Wann und wie Rosowski anschließend wieder zum Team stoßen könnte, ist derzeit noch unklar.

Klarheit gab es derweil bei den Spielern, die beim Auftakt des LSV am Sonntag nicht auf dem Platz standen. „Die Spieler, die fehlten, waren nach Absprache mit uns im Urlaub. Normalerweise wären alle hier gewesen. Da aber wegen Corona viele seit längerer Zeit nicht verreisen konnten, haben wir dem zugestimmt“, so der Sportliche Leiter Marcel Piaszyk.

Neu dabei war beim Saisonstart derweil mit Nicole Kuksa auch die neue Physiotherapeutin des LSV, die unter anderem auch schon die U19 des VfL Osnabrück betreute und fortan für den Westfalenligisten aktiv sein wird.

Unterdessen war die Einheit am Sonntag lediglich ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die Westfalenliga-Kicker in den kommenden Wochen erwarten dürfte. So legt der LSV am kommenden Wochenende ein Trainingslager in Schwansbell ein und absolviert bereits am Donnerstag (19 Uhr) das erste Testspiel gegen den BSV Schüren. Am Sonntag (14 Uhr) steht dann die Partie gegen den Oberligisten Westfalia Rhynern auf dem Programm.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul
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