Ein Lüner Bezirksligist hat sich mit seinem Trainerteam auf ein weiteres Jahr Zusammenarbeit verständigt. © Nico Ebmeier
Fußball-Bezirksliga

Lüner Bezirksligist verlängert mit seinem Trainerteam

Trotz des aktuellen Lockdowns planen die Fußballer hinter den Kulissen bereits für die Saison 2021/2022. Ein Lüner Bezirksligist arbeitet auch künftig mit seinem derzeitigen Trainerteam weiter.

Die Wiederaufnahme des Spiel-, ja sogar des Trainingsbetriebs liegt für die Fußballer der Stadt derzeit in weiter Ferne. Hinter den Kulissen gehen die Planungen für die kommende Spielzeit dennoch weiter. Ein Bezirksligist hat nun mit seinem Trainerteam verlängert.

„Wir haben da nicht großartig überlegt“, sagt Frank Bidar. Seit Sommer ist er Trainer des BV Brambauer in der Bezirksliga. Das wird auch in der kommenden Saison so bleiben. Bidar hat ebenso seine Zusage für die Spielzeit 2021/2022 gegeben wie der spielende Co-Trainer Dennis Köse, Torwarttrainer Carsten Buckmann und Physiotherapeut Lars Haacke.

Bidar hatte das Traineramt im Sommer 2020 von Jascha Keller übernommen. Viel Zeit mit der Mannschaft zu arbeiten hatte er bislang nicht. Nach einigen Wochen Vorbereitung und fünf mäßigen Spielen (ein Sieg, vier Niederlagen) stand aufgrund der Corona-Pandemie die nächste Zwangspause an.

Frank Bidar hält einen Neuaufbau für nötig beim BV Brambauer

Entsprechend unkompliziert sei die Verlängerung über die Bühne gegangen. Köse berichtet von schnellen Gesprächen mit dem Vorsitzenden Helmut Stolzenhoff. „Mir war bewusst, dass hier ein absoluter Neuaufbau nötig wäre. Das wollen wir peu a peu angehen“, sagt Bidar.

Nachdem der BVB das Training wieder aufgenommen hatte, arbeitete Bidar mit seinem Team zunächst an der körperlichen Fitness. Viel Gelegenheit zu taktischen Veränderungen hatte er noch nicht.

Frank Bidar hat auf die aktuelle Ergebniskrise reagiert und einen Spieler aus erfolgreicheren BVB-Tagen zurückgeholt. © Timo Janisch © Timo Janisch

Dabei will er genau in dieser Hinsicht aktiv werden: Der BV Brambauer soll nicht mehr so tief stehen, aktiver verteidigen und selbst mehr für das Spiel tun. Das betonte Bidar seit Amtsantritt immer wieder.

„Wir müssen noch daran arbeiten, dass wir die individuellen Fehler vermeiden“, so der Coach. Auch an der Raumaufteilung soll noch gefeilt werden, Bidar will seine Elf noch enger und aggressiver am Mann sehen. „Das sind Prozesse, die Zeit brauchen“, sagt er. Zeit, die nun um ein Jahr verlängert wurde.

Dennis Köse ist in die Kaderzusammenstellung involviert

Bidar habe sehen können, „was mit der Mannschaft möglich ist“ und konnte seine Spielphilosophie vorstellen, sagt Dennis Köse. Er und Bidar führen bereits Gespräche mit dem aktuellen Kader und möglichen Neuzugängen.

„Wir sind fleißig und voll in der Planung“, sagt Bidar und ergänzt: „Wir brauchen nochmal neue individuelle Qualität.“ Das eine oder andere positive Gespräch habe das Duo bereits geführt.

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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