Das Antlitz der Glückauf-Arena wird sich in den kommenden Monaten deutlich verändern. © Günther Goldstein
Fußball

Glückauf-Arena in Brambauer verliert ihr markantes Markenzeichen

Die Stadt Lünen saniert die Glückauf-Arena in Brambauer großflächig. Die Baupläne werden immer konkreter. Ein bekanntes Markenzeichen der Heimat des BV Brambauer verschwindet.

Schon seit einigen Monaten ist bekannt, dass einer umfangreichen Sanierung der Glückauf-Arena nur noch wenig im Wege steht. Auf Anfrage dieser Redaktion hat die Stadt Lünen erklärt, welche Vorhaben konkret in die Tat umgesetzt werden.

Den Kabinentrakt und das Vereinsheim hat der BV Brambauer schon vor einigen Jahren neu gebaut. Der für das Vereinsleben so zentrale Bereich gehört seitdem zu den modernsten in Lünen. Nun gilt die Aufmerksamkeit der Sportanlage selbst.

BV Brambauer erhält neuen Kunstrasen

Wie die Pressestelle der Stadt Lünen mitteilt, soll die Kunststoffrasenoberfläche beim BVB erneuert werden. Diese gehört zu den ältesten der Stadt und gilt unter den Fußballern seit Jahren als schwierig zu bespielen. Als Bonus soll zudem eine Drainage eingebaut werden.

Doch damit ist bei Weitem noch nicht Schluss. Auch die Tribüne wird an einigen Stellen begradigt. Die Stufen, die rund um das Spielfeld verlaufen, sind in vielen Passagen brüchig und von Unkraut überzogen. Für schön halten die Heimat der Brambaueraner wohl nur die wenigsten.

Nicht nur die Fußballer profitieren von den von der Stadt angepeilten Umbaumaßnahmen. Auch die Laufbahn, die den ganzen Platz umschließt, wird saniert. Dabei verliert die Glückauf-Arena ihr großes Markenzeichen: Die meerblaue Tartanbahn wird durch eine neue, orangenfarbene Laufbahn ersetzt.

Vorher wird die Laufbahn im Bereich der 100-Meter-Strecke von Wurzelschäden befreit. Zudem plant die Stadt, den Tartanbereich, der sich in einem Halbkreis hinter den Fußballtoren erstreckt, abzutragen.

Sanierung könnte eine Million Euro kosten

Es wird klar: Die großflächige Sanierung kostet eine hohe Summe Geld. „Die genauen Kosten können erst nach den Ergebnissen der notwendigen Ausschreibungen genannt werden“, heißt es dazu von der Stadt.

Rund eine Million Euro könnte die Sanierung der Glückauf-Arena kosten. 500.000 Euro seien der Stadt Lünen bereits an Fördergeldern in Aussicht gestellt worden, heißt es von der Pressestelle.

Das neue Antlitz des Brambaueraner Stadions könnte schon bald erste Formen annehmen. Aktuell laufen die ersten Ausschreibungen, die Stadt will „so schnell wie möglich beginnen“. Das könnte allerdings auch erst im Oktober der Fall sein, heißt es auf Anfrage.

BV Brambauer muss auf andere Fußballplätze ausweichen

Rund drei Monate soll das Bauvorhaben nach Beginn dauern. Auch hier steht ein finaler Zeitplan aus, die Stadt muss noch einen externen Fachplaner hinzuziehen. „Je nach Wetterlage kann sich die Bauzeit nach hinten verlängern“, so die Pressestelle.

Für den BV Brambauer bedeutet das: Die Junioren- und Seniorenteams benötigen vorübergehend ein Ausweichquartier. „Die Anlage wird in diesem Zeitraum nicht nutzbar sein“, heißt es von der Stadt. Zwar strebe sie an, die Ausfallzeit so kurz wie möglich zu halten, aber auch das Training des BVB wird wohl nicht durchgängig vollständig durchführbar sein.

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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