Der TuS 05 Sinsen wäre ein Testspielgegener. © Günther Goldstein

Gianluca Reis spricht über sein Aus beim Lüner SV und hat einen neuen Klub gefunden

Seine gesamte bisherigen Senioren-Laufbahn hat Gianluca Reis beim Lüner SV verbracht. Im Interview erklärt er die Gründe für den Wechsel und was ihm aus seiner Zeit beim LSV in Erinnerung bleibt.

Kürzlich verkündete der Lüner SV, dass den Fußball-Westfalenligisten sieben weitere Spieler verlassen werden. Dabei überraschte vor allem der Abgang von Defensivspieler Gianluca Reis. Der 22-Jährige verbrachte seine gesamte Senioren-Laufbahn beim LSV. In Interview spricht er über die Gründe für seinen Wechsel und seinen neuen Klub.

Warum verlassen Sie den Lüner SV? Ihr Abgang erscheint auf den ersten Blick etwas überraschend, da Sie laut dem neuen Sportlichen Leiter des LSV, Marcel Piaszyk, noch ein Jahr Vertrag hatten.

Da sich bei mir zukünftig arbeitstechnisch etwas ändert, werde ich nicht mehr die Zeit dafür haben, konstant zu trainieren. Da ich deswegen keine Chancen auf Einsatzzeiten gesehen habe, habe ich mich nach einem niedriger spielenden Verein umgeschaut. Das Ganze habe ich offen kommuniziert, da ich Marcel und Aki (Axel Schmeing, ab Sommer Trainer des Lüner SV, Anm. d. Red.) keine Schwierigkeiten bei der Kaderplanung bereiten wollte.

Es zieht Sie zum TuS Heven in die Bezirksliga. Was hat Sie vom Verein überzeugt?

Überzeugt hat mich vor allem der Gedanke, wieder mit einem meiner besten Freunde zusammenzuspielen. Des Weiteren hatte ich ein ziemlich interessantes Gespräch mit dem zukünftigen Trainer und dessen Pläne für die kommende Saison.

Sie haben seit 2017 beim LSV gespielt und dort auch Ihre ersten Schritte im Seniorenbereich gemacht. Was bleibt Ihnen aus der Zeit besonders in Erinnerung?

Sportlich gesehen auf jeden Fall der Lauf, den wir in meiner zweiten Saison im Westfalenpokal hatten, der leider gegen Rödinghausen vorbei war (Der LSV erreichte das Viertelfinale, Anm. d. Red.). Neben dem Platz vor allem das Miteinander zwischen einigen Spielern und den Spielern der Alten Herren oder auch dem Präsidenten.

In der Kampfbahn Schwansbell passiert derzeit einiges. Gelingt dem Verein in der kommenden Saison endlich der vielfach gewünschte Aufstieg?

Die Frage ist ziemlich schwer zu beantworten, da man momentan keine Mannschaft so richtig einschätzen kann. Dazu kommt, dass durch den Trainerwechsel wieder eine Art Umbruch auf die Mannschaft zukommt. Wenn die Mannschaft schnell zusammenfindet, kann man durchaus in der oberen Tabellenregion mitspielen. Aber in der aktuellen Situation musst man wohl erstmal abwarten, wie es weitergeht.

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freier Mitarbeiter
Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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