Zuletzt spielte Ersan Kusakci bei der SG Gahmen. Ab sofort wird der Abwehrmann allerdings für den SuS Oberaden auf dem Platz stehen. © SuS Oberaden
Fußball

Ex-Gahmener Ersan Kusakci wechselt zum SuS Oberaden: „Hier gibt es keine Asche mehr“

Ersan Kusakci hat nach dem Ende bei der SG Gahmen einen neuen Verein gefunden. Ab sofort gehört der 28-Jährige zum Spielerkader des SuS Oberaden und könnte schon bald eine weitere Funktion erhalten.

Ersan Kusakci ist in seiner Fußballkarriere bereits viel herumgekommen. Der 28-Jährige hat in der Jugend-Bundesliga, in der Oberliga und zwischenzeitlich sogar in der Türkei gespielt. Mitte 2020 wechselte Kusakci zur SG Gahmen. Doch schon im Herbst war die Liaison zwischen dem ambitionierten A-Ligisten aus Lünen und dem Abwehrspieler bereits wieder beendet. Jetzt hat Kusakci einen neuen Verein gefunden.

Anfangseuphorie schnell verflogen

Schon seit März vergangenen Jahres habe er mit Oberaden in Kontakt gestanden. Dennoch wechselte der 28-Jährige im Mai zur SG Gahmen. Die eigenen Erwartungen an seine Zeit bei der SG waren im Vorfeld groß: „Zum ersten Mal bin ich der Meinung, dass ich mir sicher bin, die richtige Wahl getroffen zu haben“, erklärte Kusakci bei seiner damaligen Vorstellung.

Die Anfangseuphorie war aber wenige Monate später schon wieder verflogen. Bereits im Herbst trennten sich der Verein und der Abwehrspieler wieder. Zu den damaligen Umständen, die zum vorzeitigen Ende führten, will der einstige Oberliga-Spieler aktuell keine Aussage treffen. Stattdessen richtet er den Fokus auf seinen neuen Verein.

„Eigentlich sind es hier Oberliga-Verhältnisse“

„Ich habe lange mit den Verantwortlichen von Oberaden gesprochen und schlussendlich sind wir auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. Das Fundament, dass hier in Oberaden gegeben ist, scheint wirklich gut zu sein und deshalb habe ich mich letztlich zu diesem Schritt entschlossen“, so Kusakci.

Doch nicht nur die Verhältnisse innerhalb des Vereins, sondern auch die strukturellen Gegebenheiten hätten eine wichtige Rolle gespielt. „Hier gibt es keine Asche mehr“, betont der 28-Jährige, „und insgesamt ist das hier auch eine Anlage, die eigentlich eher Oberliga-Verhältnissen entspricht.“

Aus diesem Grund wolle er – insofern es die Corona-Pandemie zulässt – das SuS-Trikot auch schnellstmöglich auf dem Platz tragen. „Es wäre natürlich schön, wenn die Saison noch fortgesetzt werden könnte. Andernfalls greife ich dann ab Sommer an“, erklärt der Ex-Gahmener. Doch die Rolle als Spieler könnte für den 28-Jährigen nicht die einzige Aufgabe im Verein bleiben. Der grundsätzlich Plan sei, dass er in Zukunft auch noch eine andere Funktion im Verein übernehme, so Kusakci. Wie diese konkret aussehe, könne er aktuell allerdings noch nicht sagen.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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