Für Jugendtrainer gibt es aktuell viele Gründe zum Grübeln. © Nico Ebmeier
Fußball-Bezirksliga

Co-Trainer hält sich Comeback als Spieler offen – noch stehen die Corona-Kilos im Wege

Der Co-Trainer einer Lüner Fußballmannschaft könnte womöglich als Spieler auf den Platz zurückkehren. Doch neben einigen Fragezeichen aus der Vergangenheit steht dem auch die Fitness im Wege.

Viele Lüner Fußballer sind auf die Plätze zurückgekehrt und in verschiedener Form wieder in das Training eingestiegen. Mittendrin war auch ein bekannter Co-Trainer, der nicht unbedingt in dieser Rolle bleiben muss.

„Es war eine unfassbar lange Zeit ohne den Fußball-Alltag“, sagt Paul Mantei. Der Co-Trainer, der im Februar bei Westfalia Wethmar von der zweiten in die erste Mannschaft aufgerückt war und nun die erste Einheit mit seinem „neuen“ Team absolvierte.

Paul Mantei freut sich auf das Wettkampf-Gefühl bei Westfalia Wethmar

„Für einen persönlich war es schön zu sehen, wie alle Jungs ein Lächeln auf den Lippen hatten“, sagt Mantei. Besonders froh sei er, wenn bald das Wettkampf-Gefühl wieder aufkommen werde, so Mantei.

Wethmars Paul Mantei wünscht sich eine Identifikationsfigur als neuen Bundestrainer.
Wethmars Paul Mantei wünscht sich eine Identifikationsfigur als neuen Bundestrainer. © Timo Janisch © Timo Janisch

Bei der Westfalia standen bislang vor allem Passformen auf dem Programm, am Donnerstag sollten erste Spielformen integriert werden. „Es geht primär darum, dass man ein Ballgefühl bekommt. Man hat bei dem einen oder anderen gesehen, dass es noch recht holprig ist“, sagt Mantei.

Mantei, der bis zu seinen zwei Kreuzbandrissen selbst für das Bezirksliga-Team der Westfalia auf dem Rasen stand, hatte zuletzt mehrfach mit einem Comeback auf dem Rasen geliebäugelt.

Zumindest in naher Zukunft wird daraus aber erstmal nichts. Mantei betont, dass seine primäre Aufgabe die des Co-Trainers von Chefcoach Steven Koch sei – ohne jedoch die mögliche Rückkehr auszuschließen.

Dabei behinderten die schweren Verletzungen aus der Vergangenheit den ehemaligen Innenverteidiger nicht mehr. „Meinen Knochen geht es wirklich gut. Das mach keine Probleme“, sagt Mantei.

Paul Mantei muss erst an der Physis arbeiten

Und dennoch scheitern eventuelle Comeback-Ambitionen derzeit an der Physis. „Ich habe noch ein paar Kilos zu viel“, verrät Mantei. Die Corona-Pandemie habe da wie bei vielen Menschen ihre Auswirkungen gehabt.

Einen sofortigen Einstieg ins Training traut Mantei, der zuletzt wenig Zeit gehabt habe, um sich fitzuhalten, daher nicht zu. „Da wird die Muskulatur beanspruchst, die ich jetzt zwei Jahre gar nicht trainiert habe“, sagt er. Vielleicht verbessern die Einheiten als Wethmarer Co-Trainer seine Verfassung ja…

Über den Autor
freier Mitarbeiter
Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
Zur Autorenseite
Avatar

Dorsten am Abend

Täglich um 19:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.