Fußball-Regionalliga

BVB verspielt 3:0-Führung im Derby – Rot-Weiss Essen schöpft noch einmal Hoffnung

Im Lüner Duell in der Regionalliga West ging Rot-Weiss Essen als klarer Sieger vom Platz. Weil der BVB zeitgleich den sicher geglaubten Derbysieg vergab, keimt für RWE noch ein Funken Hoffnung.
RWE-Trainer Christian Neidhart hat den Glauben an den Aufstieg noch nicht aufgegeben. © dpa

Wer steigt in die 3. Liga auf? Diese Frage schien in den vergangenen Wochen bereits beantwortet. Während Rot-Weiss Essen um seine Lüner Profis Felix Backszat und Sandro Plechaty regelmäßig Punkte liegen ließen, gab sich Spitzenreiter Borussia Dortmund II keine Blöße. Bis zu diesem Wochenende.

Mit 3:0 führte die U23 des BVB bereits im Derby gegen die U23 des FC Schalke 04, nur um schlussendlich doch noch mit einem Unentschieden vom Platz zu gehen. In der Nachspielzeit glichen die Königsblauen durch einen verwandelten Elfmeter zum 3:3 aus.

Essen mit einem Nachholspiel in der Hinterhand

Zeitgleich feierte RWE im Duell mit dem VfB Homberg, bei dem der Ex-Lüner Jeffrey Malcherek in der Startelf stand, einen ungefährdeten 4:1-Heimsieg. Somit verkürzten Backszat, Plechaty und Co. den Abstand auf den BVB auf sieben Punkte.

Da die Schwarzgelben nur noch fünf Spiele zu absolvieren haben und die Essener ein weiteres Nachholspiel in der Hinterhand haben, gibt es für das Team von Trainer Christian Neidhart noch ein letztes Fünkchen Hoffnung in Sachen Aufstieg.

Grund zum Jubeln hatte auch der Lüner David Hüsing in Diensten des SC Wiedenbrück. Der 25-Jährige bezwang mit dem SCW auf heimischer Anlage nicht nur den SV Straelen mit 2:0, der Abwehrspieler trug sich dabei sogar auch noch in die Torschützenliste ein.

Hanke feiert Kantersieg

In der Regionalliga Südwest hat Philipp Hanke mit seinem TSV Steinbach Haiger derweil zuhause mit 4:0 gegen den FC Gießen gewonnen. Mit zehn Punkten Rückstand auf Liga-Primus SC Freiburg II haben die Steinbacher allerdings mittlerweile wohl nur noch theoretische Chancen auf den Aufstieg in die dritte Liga.

Da spielt im nächsten Jahr auch weiterhin Viktoria Köln mit seinem Lüner Co-Trainer Markus Brzenska. Gegen den Tabellennachbarn SC Verl kam die Viktoria bereits am Freitag allerdings nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Bei zwölf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge dürfte der Klassenerhalt aber somit nur noch Formsache sein.

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