Der BV Brambauer um Trainer Frank Bidar konnte zuletzt den ersten Saisonsieg feiern. © Timo Janisch
Fußball-Bezirksliga

BV Brambauer fordert strauchelnden Liga-Favoriten: „Sie werden versuchen, uns aufzufressen“

Mit dem ersten Saisonsieg in der Tasche empfängt der BV Brambauer am fünften Spieltag den Königsborner SV. Der vermeintliche Aufstiegsaspirant reist dabei mit einem Ex-Bundesliga-Profi an.

Mit 1:0 gewann der BV Brambauer am vergangenen Wochenende gegen den VfL Schwerte. Es war der erste Saisonsieg für den Bezirksligisten, der dadurch unmittelbar vor dem Duell mit einem der großen Aufstiegsfavoriten eine ordentliche Portion Selbstvertrauen tanken konnte.

„Die Jungs waren in dieser Woche sehr fleißig, wir haben eine hohe Trainingsbeteiligung und können mit dem Training an sich sehr zufrieden sein“, erklärte BVB-Trainer Frank Bidar vor dem Heimspiel gegen den Königsborner SV.

Königsborner SV kommt mit Ex-Profi Salvatore Gambino

Laut Bidar treffe seine Mannschaft am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) auf einen der „Top-Favoriten der Liga“. In der Tabelle spiegelt sich das allerdings noch nicht wieder. Ebenso wie der BVB hat der Königsborner SV bislang vier Punkte eingesammelt, ging bereits zweimal als Verlierer vom Platz und liegt derzeit nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den Brambaueranern.

Unterdessen treffen am Sonntag zwei Teams aufeinander, die unterschiedliche Philosophien verfolgen. Während der BVB Bidar zufolge vor allem auf den eigenen Nachwuchs setzen wolle, werde beim KSV auch viel mit finanziellen Mitteln gearbeitet. Unter anderem verpflichteten die Königsborner kurz vor dem Saisonauftakt mit Salvatore Gambino einen Spieler, der schon für Borussia Dortmund in der Bundesliga spielte.

„Gerade aufgrund ihrer Transfers gehört der KSV für mich zu den absoluten Favoriten in der Liga. Die Mannschaft ist eigentlich dazu verpflichtet, in Brambauer zu gewinnen. Sie werden versuchen, uns aufzufressen“, so BVB-Trainer Bidar.

Dennoch werde seine Mannschaft nicht zurückstecken und darauf bauen, auch gegen den KSV etwas Zählbares mitzunehmen. „Wir müssen schauen, wie wir in die Partie reinkommen und dürfen keine Angst haben. Letztendlich geht es darum, dass wir einfach unser Ding machen“, betont Bidar.

Am Sonntag wird allerdings Ibrahim Hyseni nicht helfen können, da er nach seiner Roten Karte gegen Holzwickede ebenso zum Zuschauen verdammt ist, wie Marcel Bieber, der zuletzt bei der eigenen zweiten Mannschaft aushalf und dort mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde.

Über den Autor
Redakteur
Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
Zur Autorenseite
Marius Paul

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.