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Wulfen zittert sich zum Sieg, Dorsten unterliegt S04

Basketball

Die Regionalliga-Herren des BSV Wulfen mussten gegen die ErftBaskets Euskirchen zwar mehr zittern, als ihnen lieb war. Letztlich sicherten sie sich aber zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Der BG Dorsten wurde gegen den FC Schalke 04 hingegen ein schwaches zweites Viertel zum Verhängnis.

DORSTEN / WULFEN

26.10.2014

Vor der Saison hatten viele Beobachter den nachträglich aufgestiegenen Euskirchenern die Regionalliga-Tauglichkeit abgesprochen. Am Samstag bewiesen die ErftBaskets aber mit Nachdruck, dass sie alles andere als Kanonenfutter sind. Wulfen lief im ersten Viertel lange einer knappen Gästeführung hinterher, ehe die Gastgeber sich zum Viertelende doch noch einen 21:20-Vorsprung sicherten. Im zweiten Durchgang setzten sich die Schützlinge von Trainer Maik Berger dann auf 40:30 ab (18.), mussten Euskirchen aber bis zur Halbzeitsirene wieder auf fünf Punkte herankommen lassen (44:39).

Aus der Kabine kam der BSV dann mit frischem Schwung. Früh wurden die Gäste nun unter Druck gesetzt und der Wulfener Vorsprung wuchs auf vermeintlich beruhigende 18 Zähler (58:40, 24. Minute). „Da habe ich mich gefreut, dass wir endlich mal mit mehr Schwung als der Gegner aus der Pause gekommen sind“, erklärte Maik Berger. Doch die Freude währte nicht lange. Fünf Minuten später hatte sich Euskirchen wieder bis auf 63:62 heran gearbeitet – das Ibbenbüren-Spiel, in dem der BSV eine ähnliche Führung im Schlussviertel verspielt hatte, ließ grüßen. Diesmal allerdings bekamen die Wulfener ihre Nerven gerade noch rechtzeitig wieder in den Griff. Angeführt von Philipp Günther und Christian Marquardt sowie Chris Brown behielt der BSV in den letzten zehn Minuten die Kontrolle über das Spiel. Die Gastgeber konnten sich zwar nicht mehr nennenswert absetzen, doch sie erlaubten den ErftBaskets auch keine einzige Führung.

Günther (13), Lehmann (8/2), Pernders (6/2), Terboven (2), Gashi (5/1), Mazur (2), Brown (19), Huster (o.E.), Marquardt (16/3), David (6), Vadder (4).

Eine schnelle Führung ist im Basketball meist trügerisch. So war es auch wieder in der Juliushalle, in der die Rosic-Fünf in der vierten Minute 10:2 vorne lag und auch noch in der sechsten mit 18:8 führte. Für starke und so gut besetzte Mannschaften die Schalke ist so etwas aber nur eine Momentaufnahme. Bei der BG Dorsten war aber nicht alles Gold, was da bis zum 28:21 glänzte. Es war schon früh klar, dass Daniel Boahene einen schlechten Tag erwischt hatte und bis zum seinem fünften Foul (28.) nur wenig zustande brachte. Atanas Penev fing sich im zweiten Viertel das vierte Foul und musste es dann auch etwas ruhiger angehen lassen. In diesem zweiten Viertel machten die Dorstener das, wovor Rosic gewarnt hatte. Die Konzentration ließ nach, es gab Ballverluste in der Offensive und in der Defense ließ man den Schalker Angreifern zu viele Freiheiten. Solche Chancen ergreifen Spieler wie Trevin Parks oder Kevin Kern sofort. In der 14. Minuten gaben die Dorstener beim 36:36 die Führung ab und sollten sie nicht mehr wiederbekommen. Trotz der Auszeiten bekam Rosic seine Mannschaft bis zur Pause nicht mehr in die Spur. Schalke gewann das zweite Viertel 36:13 und ging mit einem komfortablen 57:41 in die zweite Halbzeit. Im Schlussviertel kamen die Dorstener sogar noch einmal auf 82:91 heran (38.). Das war aber nicht mehr als ein Achtungserfolg, denn so einen Vorsprung lässt sich Schalke nicht mehr nehmen.  weih

Kleinert (o.E.), Höfer (o.E.), Piechotta, Weichsel (4), Boahene (2), Pene (13), Mikutis (22/3), Docenko (o.E.), Jetullahi (11/1), Devine (15/1), Spettmann (18), Heit.