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Wulfen fährt zum Schlüsselspiel nach Haspe

Basketball

Die Regionalliga-Herren des BSV Wulfen fahren am Samstag zu einem weiteren Schlüsselspiel. Beim Tabellenletzten SV Hagen-Haspe zählt für das Team von Trainer Maik Berger nur ein Sieg. Die BG Dorsten kann den Wulfenern unterdessen erneut Schützenhilfe leisten, wenn sie zuhause die BBG Herford schlägt.

DORSTEN / WULFEN

von Von Andreas Leistner und Ralf Weihrauch

, 15.01.2016

1. Regionalliga SV Hagen-Haspe - BSV Wulfen Sa. 19 Uhr, Rundsporthalle Hagen-Haspe, Kölner Str. 50, 58135 Hagen.

Erst am vergangenen Wochenende gab der BSV die rote Laterne mit seinem Sieg über Sechtem an die Hagener ab. Für Wulfen war das 100:84 über die SG Sechtem der erste Erfolg nach acht Pleiten in Serie, Haspe wartet seit mittlerweile vier Partien auf einen Sieg. Dabei hat der Aufsteiger genau wie Wulfen in der Winterpause personell nachgerüstet.

Aufbau- und Flügelspieler Thorben Paulsen war in Hagen auch schon für Phoenix in der Pro A und für die BG in der 1. Regionalliga am Ball. Bei seinem Debüt gegen Dorsten war er vergangenen Samstag gleich zweitbester Werfer seines Teams hinter dem Amerikaner Chartral Hall. Auch Michael Wasilewski und Center Julius Dücker sind für die Wulfener alte Bekannte, um deren Qualitäten sie wissen.

Taktisch werden die Gäste auch eine Antwort auf die Hasper Zonenverteidigung finden müssen. Die bereitete dem BSV beim 65:76 im Hinspiel arges Kopfzerbrechen. Trainer Maik Berger sieht einen weiteren Schlüssel zum Erfolg aber auf jeden Fall auch in der eigenen Verteidigung.

BG Dorsten - BBG Herford Sa. 19.30 Uhr, Kia Baumann Arena, Juliusstr. 1.

Die Ostwestfalen haben, wie viele andere Mannschaften auch, ihr Team noch einmal aufgerüstet. Nun spielt mit Max Kramer ein Akteur mit Pro-B-Erfahrung bei der BBG, zudem ist der große Litauer Pranas Skaudauskas hinzugekommen. Zusammen mit Guillermo de la Puente und Keisten Jones ist das schon ein großes basketballerisches Potenzial. Die Herforder konnten zwar den Schwung aus dem Überraschungssieg in Münster nicht mitnehmen, aber immerhin hielten sie gegen starke Gegner lange gut mit.

Ivan Rosic, der bekanntlich nun auch in der nächsten Saison in Dorsten trainieren wird, warnt daher: „Wenn wir uns Momente der Unachtsamkeit leisten, kann das ganz schnell in die Hose gehen.“ Doch angesichts der letzten Siege zeichnet sein Team gerade jetzt ein großes Selbstbewusstsein aus.

Faton Jetullahi hat seine Grippe nun überstanden und freut sich, wieder dabei zu sein. Dafür hat es in dieser Woche Rene Penders erwischt. Er konnte am Donnerstag zum ersten Mal wieder ein leichtes Lauftraining absolvieren und wird am Samstag nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein.