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Altendorf hofft weiter

Fußball

Der SV Altendorf hat das Relegations-Finale um den Aufstieg in die A-Kreisliga erreicht. Beim 1:0 über Eintracht Erle hatte der SVA aber gehöriges Glück.

ALTENDORF / ERLE

von Andreas Leistner

, 05.06.2018
Altendorf hofft weiter

Faire Geste nach Spielende: Altendorfs Martin Hoffmann (o.) klatscht Erles Kapitän Felix Roring (u.) tröstend ab. Der SV Altendorf hatte das Relegations-Duell gegen die Eintracht soeben mit einem glücklichen 1:0 für sich entschieden.Leistner

Man konnte ihn sehen. Man konnte ihn auch hören. Doch Schiedsrichter Tim Schäfers gab den Elfmeter für Erle nicht, von dem nach Spielende sogar die Altendorfer sagten, dass er ihn eigentlich hätte geben müssen.

Relegation zur A-Liga

SV Altendorf - Eintracht Erle

1:0 (0:0)

Es war die 48. Minute und es stand noch 0:0. Das Spiel hätte womöglich einen anderen Verlauf genommen. Doch der gefoulte Christoph Rentmeister und die Erler Bank protestierten vergeblich. Es blieb beim 0:0 und so entschied ein anderer Moment über den Einzug ins Finale um den möglichen A-Liga-Aufstieg, nämlich der, als Altendorfs Torwart Martin Müller mit einem weiten Abschlag seinen Torjäger Christian Konstanczak fand. Der nahm den Ball gar nicht erst an, sondern hämmerte ihn mit dem ersten Kontakt aus spitzem Winkel in die Maschen des Erler Tores (81.).

Bis dahin hatte Konstanczak seine technischen Fähigkeiten meist erfolglos eingebracht. Seine Versuche, den Ball mit dem Außenrist, der Hacke oder der Brust zu seinen Mitspielern weiterzuleiten, blieben brotlose Kunst. Seine beste Szene hatte er in der ersten Halbzeit; auch da, als er aus 25 Metern einfach mal aufs Tor hielt und es nur knapp verfehlte (30.). Doch beim zweiten Schuss, da traf er dann.

Erle blieben danach nur noch zehn Minuten und den Gästen wollte keine echte Torchance mehr gelingen. Vorher waren die Gäste wiederholt dicht dran gewesen, an jenem Treffer, der ihnen zum Weiterkommen hätte reichen können. Freistöße von Pascal Schleking und David Krauß klatschten auf die Latte des Altendorfer Tores. Glück hatten die Altendorfer auch, dass Justin Heidel nach seinem überharten Einsteigen gegen Julian Grömping nur Gelb sah (58.).

Doch das Team von Trainer Thomas Kreuz hatte sich dieses Glück auch verdient. Am Samstag in Erle, als es einen 1:3-Rückstand noch in ein 3:3 verwandelte und sich so seine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel erarbeitete. Auch am Dienstag, als die Altendorfer keineswegs nur auf Unentschieden spielten, sondern selber ihre Chance in der Offensive suchten. Bei Konstanczaks Fernschuss und zwei Lattentreffern hätte die Führung für die Gastgeber auch früher fallen können.

Die müssen nun am Samstag um 17 Uhr auf der Anlage des FC Marl (Hagenstraße 15) gegen Rot-Weiß Erkenschwick antreten − und hoffen, dass der SC Reken die Relegation zur Bezirksliga schafft, denn sonst spielen die B-Liga-Vizemeister statt um den Aufstieg nur um die goldene Ananas.

SVA: Müller; Tünte, Hoffmann, Konstanczak, Berning, A. Becker (87. Bussmann), Heß (90. Dreckmann), P. Heidel, Schneider, Kulms, J. Heidel (68. Kartschall).

Erle: Adams; Grömping (63. Doeing), Brändel, Göllmann, Roring, Krauß (57. Schlüß), Schleking, Rentmeister, Kock (72. Breil), Demmer, Schwering.

Tor: 1:0 Konstanczak (81.).

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