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Tobi Voss ist "King of Riad"

Boxen

„King of Riad“ darf sich seit dem vergangenen Wochenende der Dorstener Tobi Voss nennen. Beim Riad Rumble in Castrop-Rauxel schlug er den Kölner Abus Magomedov.

DORSTEN

06.07.2011
Tobi Voss ist "King of Riad"

Ab der zweiten Runde hatte Abus Magomedov (li.) gegen Tobi Voss (re.) nichts mehr zu bestellen.

Unter freiem Himmel hatte der Veranstalter für eine besondere Atmosphäre gesorgt. Der Ring stand auf der so genannten Wartburginsel nur fünf Meter vom Rhein-Herne-Kanal entfernt und beim Einlaufen der Kämpfer ließen Licht, Musik und Flammenshow Zuschauern und Aktiven Gänsehautschauer über den Rücken laufen.

In der ersten Runde seines zweiten Titelkampfes schien Tobi Voss von dieser Show noch immer beeindruckt. In der Klasse bis 86 kg schenkte ihm der 21-jährige Kölner Abus Magomedov nichts. Voss war nach seinem letzten Kampf gegen Fabio Kneffel aus Gladbeck noch ein wenig angeschlagen und musste die erste Runde abgeben. Doch dann erhöhte der Dorstener den Druck. Runde zwei ging klar an Voss und Magomedov hatte nun nichts mehr zuzusetzen. Nach den einseitigen Runden drei und vier hätte die Ecke des Kölners auch das Handtuch werfen können, doch Magomedov wollte weiterkämpfen. Tobi Voss legte noch einmal alle Kraft und Kondition in die fünfte und letzte Runde, um noch zu einem K.o.-Sieg zu kommen, doch sein Gegner hielt sich auf den Beinen. Am klaren Punktsieg des Dorsteners gab es nach Kampfende aber nicht den geringsten Zweifel. Der neue „King of Riad“ feierte damit den vierten Sieg binnen kurzer Zeit und geht damit ungeschlagen in die Sommerpause, die er sich redlich verdient hat. 

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