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Pionteks Medaillentraum ist geplatzt

Rudern

Der Medaillentraum der Dorstener Ruderer bei der U23-Weltmeisterschaft im litauischen Trakai hat sich nicht erfüllt. Timo Piontek und Charlotte Reinhardt mussten sich letztlich mit Plätzen im B-Finale zufrieden geben. Immerhin gelangen hier souveräne Siege.

von Von Jan Große-Geldermann

, 15.07.2012

Reinhardt fuhr am Samstag mit dem deutschen Vierer im B-Finale ein einsames Rennen. Schon zur Hälfte der Strecke hatte sie zusammen mit Cathrin Crämer, Lea-Kathleen Kühne und Anna-Maria Götz knapp fünf Sekunden Vorsprung. Nach 2000 Metern kam das deutsche Boot in 7:33,55 Minuten über sieben Sekunden vor der Ukraine ins Ziel. Rang drei sicherte sich Dänemark. Für Reinhardt, mit 18 Jahren die Jüngste im Boot, ein guter Abschluss ihres ersten Auftritts im Nationaltrikot.

Enttäuschung dagegen bei Timo Piontek. Mit dem hoch gehandelten deutschen Doppelvierer verpasste er im Halbfinale am Samstag die Qualifikation für das A-Finale deutlich. An der Seite von Felix Bach, Dennis Sittel und Patrick Leineweber kam der Dorstener über sieben Sekunden nach dem Sieger Italien und immerhin noch fünf Sekunden hinter den Ukrainern ins Ziel, die sich das zweite Finalticket sicherten. Auch im deutlich langsameren zweiten Halbfinale hätten die 6:27,53 Minuten nicht zum Sprung ins A-Finale gereicht. Im B-Finale am Sonntag gelang Piontek zumindest ein versöhnlicher Abschluss. Mit über einer Länge Vorsprung auf Estland sicherte sich der deutsche Doppelvierer den Sieg und damit in der Endabrechnung Rang sieben.