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Fight Night verschoben

Workers Hall

Die Workers Hall hat die Fight Night abgeblasen. Am 21. November sollte unter anderem Pia Mazelanik in der Juliushalle um den Interconti-Titel kämpfen. Doch organisatorische Probleme haben Workers-Hall-Chef Sebastian Louven jetzt zum Rückzug gezwungen.

DORSTEN

von Von jan Große-Geldermann

, 11.11.2010
Fight Night verschoben

Pia Mazelanik und ihr Trainer Sebastian Louven müssen auf die nächste Titelchance noch ein wenig warten.

„Allerdings ist die Fight Night nicht abgesagt, sondern nur verschoben“, betont Louven. Im Februar oder März kommenden Jahres soll die Veranstaltung nun stattfinden. „Wir brauchen einfach noch ein wenig Zeit“, sagt Louven. Neben Visa-Problemen von Mazelaniks Gegnerin aus der Dominikanischen Republik ist die Finanzierung der Knackpunkt.  Flüge, Aufenthalt und Gage – allein für den Kampf um den Interconti-Titel hätte Louven über 10 000 Euro aufbringen müssen. „Bei unserem Budget sitzt so etwas nicht mal eben so drin. Wenn wir die Fight Night jetzt durchgezogen hätten, wären wir ein zu hohes Risiko gegangen“, erklärt Louven, der in den kommenden Wochen weitere Sponsoren finden will. An den sportlichen Zielen für Pia Mazelanik ändert sich durch die Verschiebung der Fight Night allerdings nichts. Louvens ehrgeiziger Plan: Bis 2012 will der Cheftrainer der Workers Hall einen WM-Kampf für Mazelanik nach Dorsten holen. „Pia hat das Potenzial, in der internationalen Spitze mitzuboxen“, sagt Louven.

Beweisen konnte sie ihre Klasse zuletzt in Magdeburg beim Sparring gegen Superfedergewichts-Weltmeisterin Ramona Kühne. Zuvor hatte Mazelanik in Karlsruhe auch einige Trainingseinheiten gegen Hagar Shmoulefeld Finer absolviert. Die israelische Weltmeisterin im Bantamgewicht hat sich in Deutschland einen Namen gemacht, als sie 2007 knapp nach Punkten gegen Regina Halmich in deren Abschiedskampf verlor. Neben Mazelanik hat die Workers Hall noch ein weiteres heißes Box-Eisen im Feuer: Tobias Voss soll bei der Fight Night im kommenden Jahr seinen ersten Profi-Kampf bestreiten. „Der junge hat unglaubliches Potenzial“, schwärmt Louven über den 18-Jährigen, der bislang eher im Muay-Thai aufgefallen war. Zuletzt gewann Voss Ende Oktober in Dorsten die deutsche Amateur-Meisterschaft in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm. 

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