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Dorsten und Wulfen schlagen sich selbst

Basketball

Zwei kaum erklärbare Niederlagen kassierten die Regionalliga-Basketballer der BG Dorsten und des BSV Wulfen. Dorsten brachte sich gegen Bonn durch eine 0:17-Serie selbst aus dem Lauf und Wulfen führte gegen Ibbenbüren noch bis zur 38. Minute, um dann 84:98 zu verlieren.

DORSTEN / WULFEN

12.10.2014

Völlig unerklärlich und fast schon schockierend waren die ersten sechs Minuten der zweiten Halbzeit. Die Gastgeber hatten sich in den letzten Minuten der ersten Hälfte mit 50:44 ein ganz kleines Polster erarbeitet, und die Zuschauer hofften, dass die Mannschaft nun diesen Lauf fortsetzen werde. Das Unglück begann mit drei ganz groben Schnitzern Steffen Piechottas innerhalb einer Minute, die Bonn zum Ausgleich nutzte. Doch diese drei Aussetzer wurden nicht zum Einzelfall, sondern über eine quälend lange Zeit zur Regel. Fehlpässe und Ballverluste waren nun die Regel, und funktionierte mal ein Spielzug, konnte man sicher sein, dass der einfach Korbleger nicht im Ziel landete. So hatten es die Bonner einfach, 17 Punkte in Folge zu machen und einen 61:50-Vorsprung herauszuspringen. Diese Hypothek schleppten die Dorstener für den Rest des Spiels mit sich herum.

  Kleinert (o.E.) , Höfer, Piechotta (2), Boahene (18), Penev (7), ;Mikutis (19/5), Jetullahi (4), Devine (22/3), Spettmann (9), Heit (2).

Mit einem 71:62-Vorsprung des BSV ging es ins Schlussviertel, zu dessen Beginn Vadder gleich sein fünftes Foul kassierte. Bei einer 79:71-Führung (33.) lag der BSV noch auf Kurs. Doch ab der 35. Minute präsentierten sich die Wulfener völlig von der Rolle. Angetrieben von ihrem überragenden Regisseur Courtney Belger (33 Punkte/2 Dreier) machten die Gäste nun Punkt für Punkt gut. Wie von allen guten (Basketball-)Geistern verlassen agierten dagegen die Wulfener in der Offense. Zudem schaffte es der BSV nicht, nach dem fünften Foul von Attila Göcnil (33.) drei weitere Gästeakteure, die jeweils vier Fouls auf dem Konto hatten, auszufoulen. Belger – der mit 10:12 (6.) zuvor für die einzige Ibbenbürener Führung im Spiel gesorgt hatte – blieb es vorbehalten, sein Team mit 82:80 in Front zu bringen (37.). Nach dem 84:90-Rückstand setzte Wulfen auf taktische Fouls, doch Belger zeigte sich sicher von der Linie aus. Ein Dunking von Belger besiegelte die am Ende klare BSV-Niederlage. Und dann war nur noch Frust bei Spielern, Trainer und Fans des BSV. 

Günther (8), Lehmann, Penders (23/5 Dreier), Terboven, Gashi (8/2), Mazur (4), Brown (15), Marquardt (16/2), Vadder (8), David (2), o.E. Huster.