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Der HSC Haltern-Sythen geht als klarer Favorit ins erste Spiel des Jahres gegen Riemke

Handball: Verbandsliga

Durch die „Außenseiterrolle können die Gäste allerdings „ohne Druck aufspielen“, erklärt Teutonia Riemkes Trainer Dennis Wahlers.

10.01.2019 / Lesedauer: 3 min
Der HSC Haltern-Sythen geht als klarer Favorit ins erste Spiel des Jahres gegen Riemke

Der Einsatz von Stephan Haunert (orange) war Anfang der Woche noch fraglich. Gegen Schalke war der Torwart am vergangenen Sonntag umgeknickt. © Krimpmann

Wenn der HSC Haltern-Sythen am heutigen Abend den SV Teutonia Riemke zum ersten Pflichtspiel des Jahres empfängt, scheinen die Rollen klar verteilt zu sein.

Während die Halterner, die in der laufenden Saison erst einmal verloren, mit einem Sieg ihre Tabellenführung weiter festigen könnten, geht es für die Gäste aus Bochum darum, aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Mit nur drei Siegen und einem Unentschieden stehen sie zurzeit auf Rang zwölf. Mit einem Sieg könnten sie sich zumindest bis Sonntagabend an der PSV Recklinghausen und den SGSH Dragons vorbeischieben.

Verbandsliga 2

HSC Haltern-Sythen - SV Teutonia Riemke

Anpfiff: Fr., 20.30 Uhr, Sporthalle Schulzentrum,

Holtwicker Straße 3

„Riemke kann frei aufspielen“, sagt Halterns Trainer Gerard Siggemann und verweist ebenfalls auf die klare Rollenverteilung. „Von denen erwartet keiner was gegen uns“, erklärt er. Es sei der Anspruch seiner Mannschaft, im Heimspiel gegen Außenseiter Riemke zu gewinnen.

Auch Riemkes Trainer Dennis Wahlers weiß, dass seine Mannschaft gegen Haltern „krasser Außenseiter“ ist. Da „müssen wir uns keine Illusionen machen“, sagt er. Der HSC spiele ein ordentliches Tempo, stellt er fest. Durch die Außenseiterrolle könne sein Team aber „ohne Druck aufspielen“ und „schauen, was am Ende dabei herauskommt“. Auf jeden Fall werde seine Mannschaft alles geben und versuchen, den HSC zu ärgern. Riemke werde sich „nicht kampflos ergeben“, so Wahlers.

Ein Problem gegen Gegner aus den unteren Tabellenregionen sei immer wieder „der Kopf“, erklärt Siggemann. Die richtige Einstellung werde wichtig sein. Als mahnendes Beispiel nennt der Trainer das Heimspiel gegen den HSV Plettenberg/Werdohl aus dem vergangenen Monat. Gegen den aktuellen Tabellenvorletzten stand es damals zur Halbzeit nur 11:11, ehe sich die Halterner steigerten und die zweiten dreißig Minuten mit 15:8 für gewannen.

Personell sieht es bei den Halternern wieder etwas entspannter aus. Torwart Stephan Haunert sei zwar am Sonntag beim GME-Cup im Halbfinale gegen Schalke umgeknickt, doch er habe schon wieder „ganz gut trainiert“. Philipp Wolak fehlt auch weiterhin. Robin Hettrich ist aufgrund einer Grippe noch immer angeschlagen, aber wird gegen Riemke auf der Bank sitzen. Er werde allerdings nur spielen, wenn es nicht anders gehe, so Gerard Siggemann.

Teutonie Riemke kann derweil auf fast all seine Spieler zurückgreifen. Bis auf den langzeitverletzten Lennart Potocki könne er alle einsetzen, erzählt Dennis Wahlers.

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